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Borna Greenpeace zählt Mibrag an
Region Borna Greenpeace zählt Mibrag an
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18:45 11.05.2010
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Borna

Das teilte Leipzigs Greenpeace-Sprecher Steffen Horn mit. Einer der projizierten Sprüche:„Mibrag kommt, Heimat geht“.

„Wir können uns keine neuen Tagebaue und Kohlekraftwerke leisten, wenn wir das Weltklima stabilisieren wollen“, so Kevin Hausmann von Greenpeace Leipzig. Die Mibrag müsse „endlich die Zeichen der Zeit erkennen und auf erneuerbare Energien setzen“. Allein das kleine Mibrag-Kraftwerk Deuben stoße jede Sekunde etwa 29 Kilogramm des klimaschädlichen Kohlendioxids aus. Hausmann wirft dem Unternehmen vor, es wolle „für einen schnellen Profit“ die Landschaft zerstören und „unser Klima verheizen“.

Nach Greenpeace-Angaben sollen dem geplanten Tagebau bei Lützen bis zu neun Ortschaften zum Opfer fallen. Die eigenen Kraftwerke Deuben, Wählitz und Mumsdorf wolle die Mibrag durch den Neubau in Profen ablösen, der pro Jahr fünf Millionen Tonnen Kohlendioxid ausstoßen werde. Die Laufzeit sei auf 40 Jahre ausgelegt. Wie berichtet, hatte die Mibrag bei Probebohrungen im vorigen Jahr Gewissheit erhalten, dass die Kohlevorräte unter der Gemarkung Lützen zum Abbau geeignet sind. Mibrag-Chef Joachim Geisler sprach von einer lukrativen Lagerstätte mit 100 Millionen Tonnen Braunkohle. Den Abbau des Rohstoffs mache das Unternehmen jedoch vom Neubau des Kraftwerks am Standort Profen abhängig.

Frank Prenzel

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