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Borna Greinkopf ist der Superkräher
Region Borna Greinkopf ist der Superkräher
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17:05 19.05.2015
Die Züchter Ottmar Plewka (li.) und Harry Mängel aus Elstertrebnitz halten glücklich ihren Superkräher im Arm. Fotos: Kathrin Haase Quelle: Kathrin Haase

Auch gestern verwandelte sich die Ausstellungshalle in der ehemaligen Filzfabrik in einen großen Bauernhof mit fast drei Dutzend Kandidaten. Der Siegerpokal ging nach Elstertrebnitz. Die Veranstaltung wurde wie üblich ein Gaudi vom Feinsten.

34 ausgewachsene Hähne in unterschiedlichen Rassen, Größen und Farben traten im Wettkrähen gegeneinander an. Dafür verteilte Frank Rösel, der Vereinsvorsitzende, Zettel und Stifte an die Gäste und stoppte 30 Minuten die Zeit. Ein Strich für jeden Kräher. "Wenn sie mal so gackern, ist das nur unterhalten, das zählt nicht", mahnte er die Jury an. "Beim Krähen recken sie den Hals."

Die beiden Freundinnen Karlotta Gehrt und Isabell Gorzitze (10) aus Elstertrebnitz waren mit einem geborgten Hahn von Wehrleiter David Zühlke ins Rennen gegangen. Anfangs lag der Gute etwas maulfaul im hinteren Drittel, hatte dann aber plötzlich viel zu erzählen und landete mit 44 Krähern auf Rang 7.

Andere Geschlechtsgenossen mit den Nummern 1, 4, 5, 19 und 21 gaben die ganzen 30 Minuten keinen Mux von sich und waren aus der Nummer schnell raus. Mit Abstand die meisten Kräher landete Hahn Nummer 11 von Harry Mängel und Ottmar Plewka aus Elstertrebnitz. Der Superkräher ist ein sogenannter Greinkopf und gerade mal ein dreiviertel Jahr alt. Im nächsten Jahr soll er den Titel dann verteidigen. "Eigentlich macht er zu Hause nicht solchen Rabatz", sagen die beiden Züchter, die glücklich und stolz auf den Pokalsieg sind. "Er hat aber auch keine Konkurrenz ringsum. Wenn er mal ruft, dann antwortet ihm meist keiner. Und hier kann er sich mal richtig austoben." Für seinen gestrigen Erfolg bekam der Krähkönig ein extra Leckerli, versprachen die Züchter.

Seit vielen Jahren richtet der Pegauer Verein diesen lustigen Wettbewerb am Himmelfahrtstag aus. "Das ist nur ein Gaudi", sagt Frank Rösel, der aber trotzdem aufpasst, dass nicht der jeweilige Züchter seinen eigenen Hahn zum Zählen zugelost bekommt. "Einmal hatte jemand mit 70 Krähern gewonnen", erinnert sich der Vorsitzende, "und im nächsten Jahr bekam der Hahn keinen Ton raus. Das gibt es eben auch."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.05.2013

Haase, Kathrin

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