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Groitzsch: Sanierung der Marienbrücke startet mit Überraschung

Baustart Groitzsch: Sanierung der Marienbrücke startet mit Überraschung

Die Stadt Groitzsch startet mit ihren Bauvorhaben in die Vollen: Die Arbeiten an der Marienbrücke in Höhe der Wiprechtsburg haben begonnen. Sie wird von Grund auf saniert, nachdem sie beim Hochwasser vor drei Jahren große Schäden davon getragen hat. Geschätzte Kosten: rund 250 000 Euro. Der Baustart brachte eine Überraschung.

Der Straßenbelag der Marienbrücke ist bereits entfernt, derzeit fallen die Pappeln entlang der Brücke, die in den kommenden Monaten saniert wird.

Quelle: Julia Tonne

Groitzsch. Die Stadt Groitzsch startet mit ihren Baumaßnahmen in die Vollen: Jetzt haben die Arbeiten an der Marienbrücke in Höhe der Wiprechtsburg begonnen. Sie wird in den kommenden Monaten von Grund auf saniert, nachdem sie beim Hochwasser vor drei Jahren gravierende Schäden davon getragen hatte. Geschätzte Kosten: rund 250 000 Euro. Den Zuschlag für die Baumaßnahme hatte der Stadtrat kürzlich der Beton- und Ingenieurbau Böhlen GmbH erteilt.

Schon gleich zu Beginn der ersten Arbeiten tauchte eine Überraschung auf, von der niemand etwas ahnte, die der Stadt aber in die Hände spielt. Zum Vorschein kamen Stahlbetonbalken, und die könnten womöglich die Kosten für die Instandsetzung senken. „Wir hatten ohnehin geplant, Stahlbeton zu verbauen, um die Stabilität der Brücke zu gewährleisten“, erklärt Groitzschs Bauamtsleiter Dirk Schmidt. Sollte sich nun herausstellen, dass die Balken noch vollkommen in Ordnung seien, könnten sie im Bauwerk belassen werden. Im anderen Fall müssten sie ausgetauscht werden und dann dürften auch die bisher geplanten Kosten in etwa so bleiben.

Für Schmidt ist diese Überraschung eher ungewöhnlich. „Sonst tauchen meist Dinge auf, die die Kosten in die Höhe treiben“, sagt er. Selten gebe es einen Fall, bei dem es sich genau anders herum verhalten könnte. Ein Glücksfall ist es für den Bauamtsleiter auch dann, wenn die Kosten – wie in diesem Fall – nicht von der Stadt getragen werden. Vielmehr wird die Maßnahme vollständig aus dem Topf für die Beseitigung der Hochwasserschäden gefördert.

Dass derzeit die Bäume entlang der Brücke gefällt werden, begründet Schmidt mit den sich immer weiter ausbreitenden Wurzeln. Sie ragen zunehmend unter die Widerlager, die die Seitenwände der Brücke abstützen. „Was dann dazu führt, dass diese Widerlager zerstört werden“, macht der Bauamtsleiter deutlich. Sind die Baumfällungen abgeschlossen, gilt es, die Widerlager zu sichern und bereits entstandene Risse zu verfugen. Der Straßenbelag wird ebenfalls erneuert. Er ist bereits vollständig abgetragen. Auch vom bisherigen Geländer ist nichts mehr übrig, das wird ebenfalls neu angefertigt.

Die komplette Instandsetzung der gemauerten Natursteinbrücke soll bis Mitte Juni abgeschlossen sein. Doch auch mit Ende der Sanierung bleibt die Beschränkung für den Lastwagenverkehr bestehen. Das ergibt sich schon aus den Brücken, die in Richtung Pegau noch folgen und die zum Teil sehr marode sind.

Ist das Bauwerk fertig, könnte es danach gleich mit Brückensanierungen weitergehen. Auf der Agenda stehen bei der Stadt noch die zwei Schwennigkenbrücken in Kleinprießligk und die Bauten über die Schnauder in Brösen. Geplant sind in allen drei Fällen Ersatzneubauten, die Planungen haben bereits begonnen. Schmidt geht davon aus, dass die Arbeiten an allen Standorten in diesem Jahr beginnen. Kostenschätzungen gibt er hingegen noch nicht ab, dafür fehlen noch Untersuchungen.

Von Julia Tonne

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