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Borna Groitzsch: Überall wird gebaut – Hochwasserschäden fast beseitigt
Region Borna Groitzsch: Überall wird gebaut – Hochwasserschäden fast beseitigt
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19:06 01.07.2016
Noch bis zum 6. Juli ist die Groitzscher Bahnhofstraße für den Verkehr voll gesperrt. Grund dafür ist die Erneuerung der Asphaltdecke. Quelle: Mathias Bierende
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Groitzsch

Sommerferienzeit ist Bauzeit. Das zeigt sich dieser Wochen auch in Groitzsch. Besonders deutlich merken das Autofahrer derzeit daran, dass sie in Richtung Zentrum Umwege in Kauf nehmen müssen, da die Bahnhofstraße gesperrt ist. Doch auch an anderen Ecken und Enden der Stadt und der Ortsteile wird gebuddelt und gebaut.

Bis zum 6. Juli noch ist die Bahnhofstraße komplett vom Kreuzungsbereich der Bundesstraße 176 bis zur Breitstraße zu. Dort wird derzeit die Asphaltdecke erneuert, nachdem der bisherige Belag „ausgemergelt, rissig und porös war“, wie Bauamtsleiter Dirk Schmidt sagt. Auf 400 Metern Länge kommt jetzt eine neue Decke drauf, die mit Kosten in Höhe von rund 42 000 Euro zu Buche schlägt. Allerdings zahlt die Stadt davon nur einen Bruchteil, der größte Teil kommt aus dem Topf des Förderprogramms für kommunalen Straßen- und Brückenbau.

Genau das betrifft auch die Kostenaufteilung für die Erneuerung der Gehwege in Großpriesligk, die ab nächster Woche in Angriff genommen werden. Im Neubaugebiet erhalten sie auf 600 Metern Länge eine Kalt-Asphaltdecke. Bereits fertig sind die Arbeiten in der Wiesengasse, in Hohendorf und am Friedhofsweg.

Anfang nächster Woche ist zudem Baustart der Ortsanbindung Gatzen. Laut Bauamtsleiter war die durch das verheerende Hochwasser vor drei Jahren ausgespült worden. Sie erhält nun Bankette und sogenanntes landwirtschaftliches Pflaster, da die Strecke hauptsächlich dem landwirtschaftlichen Verkehr sowie Radfahrern und Fußgängern dient. Die Baukosten belaufen sich auf rund 75 000 Euro, die jedoch vollständig vom Freistaat für die Beseitigung der Hochwasserschäden übernommen werden.

„Langeweile haben wir in den nächsten Wochen und Monaten nicht“, macht Schmidt deutlich. Denn auch die zwei Brücken im Ortsteil Kleinprießligk – ebenfalls hauptsächlich von der Landwirtschaft genutzt – werden durch Neubauten ersetzt. Das Hochwasser hatte die Widerlager weggerissen und die Brücken so gut wie unpassierbar gemacht. Bis Ende September sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, die Kosten insgesamt liegen bei rund 180 000 Euro.

Die Brücken in Brösen und Wischstauden stehen dann im nächsten Jahr auf der Agenda des Bauamts. Ende dieses Jahres bekommt der 600 Meter lange Weg zwischen der Ortsanbindung Gatzen und dem Wildgehege in Richtung Sachsen-Anhalt noch eine neue Befestigung. Baubeginn soll im Herbst sein, erste Kostenschätzungen gehen von etwa 115 000 Euro aus. „Damit wären dann alle 22 Hochwassermaßnahmen abgeschlossen“, sagt Schmidt. Das Gesamtbudget dafür habe dann bei vier Millionen Euro gelegen.

Von Julia Tonne

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