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Borna Groitzscher Carnevalclub lädt zum 7. „SäxMen-Dance-Contest“ nach Großstolpen ein
Region Borna Groitzscher Carnevalclub lädt zum 7. „SäxMen-Dance-Contest“ nach Großstolpen ein
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00:17 15.03.2017
Punktsieg beim weiblichen Publikum - die Floriansjünger des Feuerwehr-Karneval-Klubs Narsdorf tanzten sich im Kulturhaus Großstolpen auf den fünften Platz.  Quelle: Roger Dietze
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Groitzsch/Großstolpen

 Da hatte sich das weibliche Publikum wohl etwas zu früh gefreut... Als sich am Samstagabend die Herren des Feuerwehr-Karneval-Klubs Narsdorf im Kulturhaus Großstolpen anschickten, sich ihre Hosen vom Leib zu reißen, versperrte in letzter Sekunde ein großes, weißes Banner die Sicht. Beim diesjährigen SäxMen-Dance-Contest blieb wieder kein Auge trocken...

Der Beifall für ihren Auftritt war den tanzenden Floriansjüngern trotz der Zensur gewiss. Einen Extra-Applaus hatte sich der gastgebende Groitzscher Carnevalclub (GCC) verdient, der am Ende einer einmal mehr anstrengenden Saison noch die Kraft besaß, den Tanz-Wettbewerb zu stemmen. „Grundsätzlich sind wir aber ganz froh darüber, die Veranstaltung wechselseitig mit dem Wernaer Karneval Club aus Thüringen auszurichten, um auf diese Weise die Arbeit auf mehrerer Schultern zu verteilen“, berichtet die langjährige GCC-Päsidentin Angela Neundorf, die auch die Vorgeschichte des 2011 erstmals in Groitzsch ausgetragenen „SäxMen-Dance-Contest“ kennt. „Wir hatten zuvor in Thüringen einen Männerballett-Ausscheid live miterlebt, und weil uns die Sache so gut gefallen hat, wurde die Idee geboren, selbst eine Veranstaltung dieser Art auf die Beine zu stellen. Allerdings nur unter der Voraussetzung, das mit einem Partner zu tun, den wir im Wernaer Karneval Club fanden.“

Dessen als „WKC Allstars“ antretenden tanzenden Männer mussten sich am Samstagabend im Großstolpener Kulturhaus neben der Konkurrenz aus Narsdorf auch gegen die Crottendorfer Faschings-Gesellschaft, den Hohndorfer Carnevals Verein, die Hundsgrüner Faschingsfreunde, den Tanz- und Sportclub Zwenkau sowie den Geithainer Carnevals Club behaupten.

Dass die Gastgeber nicht selbst ins Wettkampfgeschehen eingriffen, hatte personelle Gründe. „Wir mussten unsere Reihen notgedrungen mit einigen Frauen auffüllen, was nach dem Reglement dazu führt, dass man außer Konkurrenz tanzen muss“, erläuterte GCC-Vorstandsmitglied und Programm-Chef René Dietzschold. Abgesehen davon lasse man den Contest-Teilnehmern hinsichtlich der Inhalte ihrer Darbietungen wie der Darbietungsformen alle Freiheiten.

Alle Freiheiten ließ am Sonnabend auch Kathleen Schreiner, Tanztrainerin der Geithainer „Kirschbuben“, die den „SäxMen-Dance-Contest“ bereits zwei Mal für sich entscheiden konnten. „Vor dem Wettbewerb herrscht bei uns eigentlich striktes Alkoholverbot, wobei Bier ausgenommen ist“, erklärte die 39-Jährige augenzwinkernd, die gestand, dass sie im Umgang mit ihren Schützlingen „starke Nerven“ benötigen würde. Dafür seien sie aber auch zu jedem Schabernack bereit. „Allerdings gibt es Grenzen, ein Auftritt im Tutu verweiger die Herren grundsätzlich.“

Selbigen bekam das Publikum auch von der tanzenden Konkurrenz nicht geboten, deren Auftritte von der Jury unter den Aspekten Idee, Choreografie, Kostüm und Musik einer Bewertung unterzogen wurden. In der Summe schnitten dabei die Crottendorfer Gäste mit ihrer Performance „Casino-Royal“ am besten ab. „Es war wieder einmal eine knappe Entscheidung, ich jedenfalls hätte nicht in der Jury sitzen wollen“, resümiert Programm-Chef René Dietzschold.

Von Roger Dietze

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