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Borna Groitzscher Feuerwehr: 56-mal Alarm im Vorjahr – Mitstreiter gesucht
Region Borna Groitzscher Feuerwehr: 56-mal Alarm im Vorjahr – Mitstreiter gesucht
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14:01 23.02.2016
56-mal Alarm gab es für die Groitzscher Wehr 2015. Im September brannte ein Imbiss am Großstolpener See. Quelle: Mike Köhler
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Groitzsch

Der Groitzscher Feuerwehrchef Mario Zetzsche wünscht sich Unterstützung von der „großen Politik“, um das Ehrenamt attraktiver zu gestalten und so neue Mitglieder in den Reihen der Feuerwehr begrüßen zu können. Das erklärte der Ortswehrleiter auf der jährlichen Jahreshauptversammlung der Stadtfeuerwehr, die am Sonnabend stattfand. Darüber informiert Mike Köhler, Pressesprecher der Groitzscher Wehr. Mario Zetzsche legte an diesem Abend Rechenschaft über das Jahr 2015 ab.

Er machte kein Hehl daraus, dass von den 16 Atemschutzgeräteträgern tagsüber im günstigsten Fall nur vier einsatzbereit seien. Deshalb wurde, wie berichtet, eine Löschhilfevereinbarung mit der Stadt Pegau getroffen, um Bürgern in der Not fachgerecht helfen zu können. Genügend Atemschutzgeräteträger müssen verfügbar sein, wenn es zu einem Brand kommt, damit sie sich nach kurzer Zeit abwechseln können. Wer unter Atemschutz arbeitet, muss dafür nicht nur ausgebildet, sondern auch körperlich fit sein. Die Anzahl der Einsatzkräfte sei in Groitzsch seit Jahren rückläufig, erklärte der Ortswehrleiter. Die Stadtfeuerwehr besteht aktuell aus 36 Kameraden in der Einsatzabteilung davon drei Frauen. Hinzu kommen 15 Frauen und Männer in der Alters- und Ehrenabteilung.

In dem Zahlenwerk mit der Bilanz des Vorjahres, das Zetzsche den Anwesenden eindrucksvoll vortrug, zeigte sich, dass statistisch jeder Kamerad rund 108 Tage ehrenamtlich und somit unentgeltlich Dienst in der Stadtfeuerwehr bei Aus- und Fortbildungen und im Einsatz geleistet hat. Mit 56 Alarmen sei 2015 ein durchschnittliches Jahr gewesen. Auch die einzelnen Fachbereiche, wie Bekleidungswart, Gerätewart, Atemschutz und Öffentlichkeitsarbeit, welche der Ortsfeuerwehrleiter in seinem Bericht erwähnte, machen deutlich, dass Feuerwehr mehr ist als nur Feuer zu löschen.

Die Groitzscher Jugendfeuerwehr hat derzeit 15 Mitglieder. Sie feiert in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum nahm der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes David Zühlke zum Anlass, Jugendwartin Ute Kühne eine Geldspende zu übergeben. Sie freute sich sehr darüber.

Stadtwehrleiter Norbert Keil dankte den anwesenden Kameraden für die geleistete Arbeit ihm Berichtsjahr 2015 und stellte zugleich dar, dass es im Vorjahr gelungen sei, die Ortsfeuerwehren mehr in den Alltag der Gesamtfeuerwehr von Groitzsch zu integrieren. Mit vier gemeinsamen Ausbildungen im Jahr sei man auf dem besten Weg, so Keil. Silke Große, Leiterin des Haupt- und Ordnungsamtes der Stadt, sei der Feuerwehr eng verbunden und vertrat in der Versammlung, den im Urlaub weilenden Bürgermeister, Maik Kunze (CDU), informiert Sprecher Köhler weiter. Die Amtsleiterin dankte den Feuerwehrleuten im Namen der Stadtverwaltung für die geleistet Arbeit.

Befördert wurden an dem Abend: Lothar Matzke vom Feuerwehr-Anwärter zum Feuerwehrmann und Daniel Sella vom Oberfeuerwehrmann zum Hauptfeuerwehrmann. Thomas Dittrich erhielt für zehn Jahre aktiven Dienst in der Wehr die Ehrung Feuerwehrmann in Bronze.

Von ie

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