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Groitzscher Feuerwehr erhält nächstes Jahr eine neue Drehleiter

Gemeinschaftskauf Groitzscher Feuerwehr erhält nächstes Jahr eine neue Drehleiter

Für rund 750 000 Euro erhält die Stadt Groitzsch im nächsten Jahr ein neues Drehleiterfahrzeug – wie auch die Städte Borna, Grimma und Wurzen. Der Landkreis unterstützt den Gemeinschaftskauf mit 200 000 Euro. Das vorhandene Fahrzeug ist 20 Jahre alt, hat schlechte Umweltwerte und verursacht hohe Wartungskosten.

Die Groitzscher Drehleiter – hier bei einem Einsatz im Februar dieses Jahres in Kitzen. Diese Kiefer drohte auf ein Wohnhaus zu stürzen und musste Stück für Stück abgetragen werden.

Quelle: Ronny Wiesner

Groitzsch. Neben Borna, Grimma und Wurzen erhält auch die Feuerwehr der Stadt Groitzsch im nächsten Jahr ein neues Drehleiterfahrzeug. Die Kosten pro Stück belaufen sich auf 750 000 Euro, davon werden 75 Prozent über das Programm „Brücken in die Zukunft“ gefördert. Außerdem unterstützt der Landkreis Leipzig den Gemeinschaftskauf mit 200 000 Euro. „Dafür sind wir sehr dankbar, denn das ist keine Selbstverständlichkeit“, sagte der Bürgermeister Maik Kunze (CDU) in der jüngsten Stadtratssitzung.

Sowohl für das Fahrgestell, ein Mercedes Benz, als auch den Aufbau, das sogenannte Herzstück, wird die Rosenbauer Karlsruhe GmbH & Co KG beauftragt. Das Unternehmen hatte nach europaweiter Ausschreibung das jeweils günstigste Gebot abgegeben. Ausgeliefert werden die vier Drehleitern im dritten Quartal 2018. Sie bieten Platz für eine Besatzung von maximal drei Personen, sind mit zwei Pressluftatemgeräten, einer Schwerlasttrage, einem Notstromaggregat, einer Motorkettensäge und einer elektrischen Kettensäge, einem Hochleistungslüfter sowie einer hochmodernen Wärmebildkamera ausgestattet. Die Leiter selbst erreicht eine Maximalhöhe von 23 Metern.

„Unsere jetzige Drehleiter ist schon 20 Jahre alt und verursacht hohe Wartungskosten“, berichtet die Groitzscher Hauptamtsleiterin Silke Große. Auch dem Bürgermeister werde angst und bange, wenn das Fahrzeug zur Durchsicht müsse, zudem habe es schlechte Umweltwerte. Aus diesem Grund werde das Gemeinschaftsfahrzeug der Städte Groitzsch, Pegau und Zwenkau sowie der Gemeinde Neukieritzsch im kommenden Jahr außer Betrieb genommen.

„Für die neue Drehleiter sind wir der alleinige Eigentümer“, erklärt Kunze. Dennoch werde sie wie bisher überregional eingesetzt.

Von Kathrin Haase

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