Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Borna Groitzscher Gymnasium kooperiert mit Unternehmen und Vereinen aus der Stadt
Region Borna Groitzscher Gymnasium kooperiert mit Unternehmen und Vereinen aus der Stadt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:00 03.02.2016
Der Leistungskurs Kunst der 12. Klasse versteigerte 15 großformatige Werke, um damit den Abiball teilweise finanzieren zu können. Quelle: André Proskawetz
Anzeige
Groitzsch

Mit einer Premiere ist das Wiprecht Gymnasium in Groitzsch ins neue Jahr gestartet. Der erste von Förderverein und Schulleitung organisierte Neujahrsempfang ging mit einem Danke an die bisherige Unterstützung von Seiten der Vereine, Stadtverwaltung und Firmen einher, zudem gehörte die Bitte dazu, diese Hilfe auch zukünftig fortzusetzen. Damit will die Schule eine Art Netzwerk schaffen, in dem sich alle die zusammenfinden, die im Schulalltag involviert sind.

„Nur gemeinsam mit Stadträten, Bürgermeister, Vereinen und ortsansässigen Betrieben schaffen wir es, ein intaktes Schulleben zu gestalten“, begründet Schulleiterin Irina Salewski das Neujahrstreffen. Denn eine Bildungseinrichtung reiche weit über das reine Gebäude und den Unterricht hinaus. So gehöre zu dem Netzwerk unter anderem eine Pegauer Floristin, die im Ganztagsangebot mit Mädchen und Jungen gleichermaßen Kränze und Tischschmuck herstellt. Physiotherapeuten hingegen sind einmal in der Woche im Wiprecht Gymnasium, um HipHop und Showtänze mit den jungen Leuten zu proben. Auch das Deutsche Rote Kreuz gehöre zum Netzwerk. Es bildet zum Beispiel Schulsanitäter aus und gibt Erste-Hilfe-Kurse.

Die Diakonie ist ebenfalls ein wichtiger Partner im Netzwerk. Im Rahmen eines so genannten Generationenprojektes im Ethik-Unterricht besuchen Schüler der achten und neunten Klassen Senioren in den Einrichtungen der Diakonie, hören ihnen zu, spielen mit ihnen Gesellschaftsspiele und kegeln zuweilen auch. „Die Schüler lernen so aus den Blickwinkeln anderer Menschen“, erklärt Salewski. Daraus wiederum könnten sich Toleranz und gegenseitiger Respekt ergeben.

Von vielen Kooperationspartnern waren zum Neujahrsempfang Vertreter gekommen. Und die hatten Gelegenheit, die umfangreichen künstlerischen Aspekte des Gymnasiums kennen zu lernen. So stellten sich nicht nur die Elternband und das Schulorchester vor, sondern auch der Leistungskurs Kunst, der 15 großformatige abstrakte Werke versteigerte. Der Erfolg kann sich durchaus sehen lassen, pro Bild kamen zwischen 50 und 100 Euro zusammen. Die Zwölftklässler nutzen die Summe nun für ihren Abiball, der im Juni über die Bühne gehen wird. Auch der Musik-Leistungskurs trug zur Sammlung für die Abschlussfeier bei, indem er sich um die Bewirtung der Gäste kümmerte.

Bisher, so Salewski, seien die Kooperationspartner im Sommer zu Uraufführungen von Konzerten und Musicals eingeladen worden. Allerdings ist das die Jahreszeit, in der viele andere Verpflichtungen auf dem Programm stehen, so dass sich Schule und Förderverein unter Leitung von Michael Gaska entschlossen, zukünftig ein Neujahrstreffen auszurichten. Dass sie damit schon bei der diesjährigen Premiere richtig lagen, zeigte sich an der großen Zahl der Besucher. „Und von daher wollen wir das auch so beibehalten“, macht Salewski deutlich.

Von Julia Tonne

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ralf M. aus Böhlen war seit dem 17. Januar dieses Jahres vermisst worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, ist der 30-Jährige zwei Wochen nach seinem spurlosen Verschwinden wieder aufgetaucht.

Den 1000. Geburtstag ihres Böhlener Stadtteils erleben die Großdeubener nur einmal im Leben. Die Planungen für das Festjahr 2017 haben jetzt schon begonnen und zahlreiche Vereine, Bewohner und Firmen zeigen sich engagiert. Eines steht bereits fest: Jeder Monat soll sein eigenes Fest bekommen.

02.02.2016

Es reicht hinten und vorne nicht. Deshalb werden in der Agrar GmbH Auligk die Konsequenzen gezogen. „Wir betreiben in Zukunft keine Schweinezucht mehr“, sagt Geschäftsführer Bernd Barfuß.

05.02.2016
Anzeige