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Borna Groitzscher Hortkinder ertanzen das Wunderland von Alice auf der Wiprechtsburg
Region Borna Groitzscher Hortkinder ertanzen das Wunderland von Alice auf der Wiprechtsburg
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08:00 19.06.2017
Engagierte Muttis unterstützen das Team der Erzieher und schminken kurz vor dem Auftritt noch einmal nach. Quelle: Gislinde Redepenning
Groitzsch

Blitz und Donner wenige Stunden vor dem großen Spektakel anlässlich der 21. Sonnenwendfeier waren offenbar ein gutes Omen. Pünktlich zum Eintreffen der aufgeregten kleinen Akteure war das Wetter wieder bestens. „Wir haben bisher immer Glück gehabt“, schmunzelte Hortleiterin Siegrun Jentsch mit einem Blick gen Himmel. „Es ist ein kompliziertes Stück, aber ich habe ein gutes Gefühl. Es ist eine tolle Teamarbeit von Erziehern, engagierten Eltern und drei technischen Kräften zur Unterstützung“, kündigte sie an und sollte Recht behalten.

Die Zuschauer hatten sich auf einen langen Abend eingerichtet. Sie strebten mit Decken, Sitzkissen und Isomatten unter dem Arm von der komplett zugeparkten Graf-Wiprecht-Straße zum Ort des Geschehens. Eintritt musste nicht gezahlt werden, freundliche Muttis baten stattdessen um eine kleine Spende für den Hort.

Tolle Kostüme, mitreißende Musik und witzige Dialoge trafen mit der ganzen Palette des märchenhaften Geschehens den Nerv der kleinen und großen Zuschauer. Alle bekannten Figuren der Romanvorlage von Lewis Carroll waren zu sehen, von der weißen Königin bis zur Grinsekatze.

Das Reporter-Duo Anastasia und Jasmin hockte mit silbernen Mikrofonen vor dem Wasserturm TV-Übertragungswagen und moderierte selbstbewusst das Schauspiel. Die rote Königin, ausgestattet mit einer prächtigen Perücke und einem langen Gewand, bemängelte vor dem Öffnen des Vorhangs, wenig majestätisch, ihr sei jemand aufs Kleid gelatscht. Kein Wunder, bei dem Trubel und dem Rennen um die besten Plätze auf den Rängen.

Ben Gralapp steckte im prunkvollen Kostüm und behauptete ebenso wie Celina Linke als Hutmacher keck, er habe so gut wie kein Lampenfieber. Die beiden Zehnjährigen haben immerhin schon Bühnenerfahrung gesammelt, während einige der wild durcheinander wuselnden Hasen, Katzen oder wild mit ihren Plastesäbeln herumfuchtelnden Spielkartensoldaten zum ersten Mal vor so einem großen Publikum auftraten. Die Erzieherinnen hatten alle Hände voll zu tun, ihre Schäfchen zusammenzusuchen, die ihre Darbietungen dann quirlig, pfiffig und mit Bravour meisterten. Die jungen Künstler sangen, tanzten und rockten die Bühne. „Ich muss Sie warnen, wir haben Überlänge“, hatte Siegrun Jentsch zu Beginn gewarnt. Für dieses Versprechen gab es ebenso viel Applaus wie fürs große Finale.

Von Gislinde Redepenning

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