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Borna Groitzscher Karneval beginnt mit Spendenaktion
Region Borna Groitzscher Karneval beginnt mit Spendenaktion
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18:00 09.11.2018
Der Groitzscher Carneval Club (GCC) und der Carnevalsverein „Schnaudertaler Burgnarren“ (CSB) eröffnen am 11.11. auf dem Markt der Schusterstadt die neue Saison. Quelle: Dirk Hoffmann/Archiv
Groitzsch

Konkurrenz belebt das Geschäft, schließt aber eine Zusammenarbeit nicht aus. So halten es in der Schusterstadt der Groitzscher Carneval Club (GCC) und der Carnevalsverein „Schnaudertaler Burgnarren“ (CSB). Den Start in die fünfte Jahreszeit gestalten sie am Sonntag, 11.11 Uhr, gemeinsam auf dem Markt. Wobei diesmal nicht nur Jux und Dollerei die Veranstaltung bestimmen.

Fast neu ist das gemeinsame Eröffnungslied, das im Vorjahr Premiere hatte. Tradition hingegen ist, dass der Schützenverein böllert und dass danach beide Vereine das Geheimnis über ihre neuen Regenten lüften. „Wir küren ja eigentlich nur einen Burggrafen, haben aber trotzdem wieder ein Burggrafenpaar“, freut sich CSB-Präsident Frank Neumann zu Beginn der 21. Saison.

GCC-Präsident Hendrik Fleischer freut sich über Prinzenpaar

Auch sein Pendant, GCC-Präsident Hendrik Fleischer, ist froh, ein neues Prinzenpaar gefunden zu haben. Kann er doch damit sein zusätzliches Amt abgeben, das er als Hendrik I. mit Frau Kerstin I. ausfüllte. Dazu werden die Garden und weitere Gruppen tanzen sowie Stimmungslieder erklingen.

Für Fleischers Verein ist es die 54. Saison, die unter dem Motto steht „Flowerpower weit und breit, der GCC zur Hippiezeit“. Neben dem Spaß gibt es zum Auftakt auch eine ernste Aktion mit ernstem Hintergrund. Die Vereine unterstützen die gemeinnützige Gesellschaft Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS). Die Idee kam von Dennis Kirmse, Cheftechniker des GCC und Mitglied im Männerballett, nachdem er an Leukämie erkrankt war. „Leider hat er den Kampf verloren, ist im August gestorben“, sagt Fleischer. „Deshalb heißt unsere Aktion auch ,Jetzt erst recht‘“.

Stammzellenspender können sich registrieren

Nach dem Prinzip „Stäbchen rein – Spender sein“ können sich Interessenten als Stammzellenspender registrieren lassen. „Vor allem aber geht es uns darum, Geld zu sammeln“, erklärt der GCC-Chef. So soll der Erlös aus Imbissverkauf und Flohmarkttombola an die DKMS fließen, die jede Spenderregistrierung 35 Euro kostet. „Natürlich stehen wir voll dahinter“, sagt Neumann. Der CSB-Vorsitzende hat sich selbst bereits registrieren lassen und hofft auf Nachahmer.

Von Olaf Krenz

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