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Groitzscher Oberschule bekommt neues Chemiekabinett

Klares Bekenntnis Groitzscher Oberschule bekommt neues Chemiekabinett

Der Stadtrat Groitzsch hat in seiner Sitzung am Dienstagabend die Anschaffung und den Einbau eines Chemiekabinetts in der Oberschule beschlossen. Damit greifen die Räte auf den Haushalt 2016 vor, deren Entwurf ebenfalls während der Sitzung diskutiert wurde. Darin außerdem enthalten: eine geplante Kreditaufnahme der Stadt in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro.

Die Oberschule Groitzsch bekommt nach jahrelangem Warten ein neues Chemiekabinett.
 

Quelle: Guenther Hunger

Groitzsch. „Allerdings werden wir den Kredit sofort tilgen, wenn die Baugrundstücke verkauft sind“, sagt Bürgermeister Maik Kunze. Die Stadt gehe sozusagen erst einmal in Vorleistung, die Planungs- und Erschließungskosten würden anschließend auf die Eigenheimbauer umgelegt. Bisher rechnen der Rathauschef und der Kämmerer in ihrem Haushaltsentwurf im Ergebnishaushalt mit Erträgen von rund zehn Millionen Euro und mit Aufwendungen in Höhe von etwa 9,5 Millionen Euro. Bliebe also ein Plus von 500.000 Euro. Wie hoch die Investitionssumme ausfallen wird, steht noch nicht fest, da noch unklar ist, welche Maßnahmen förderfähig sind.

Kunze geht davon aus, dass der Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer um geschätzte 120 000 Euro steigen wird. Allerdings werden zugleich die Schlüsselzuweisungen gekürzt – in etwa gleicher Höhe. „Wie gewonnen, so zerronnen“, sagt Kunze. Obwohl der Haushaltsentwurf gerade diskutiert wird und wohl erst im April mit einem Beschluss zu rechnen ist, hat der Stadtrat dennoch schon das Chemiekabinett für die Oberschule beschlossen. Es schlägt mit rund 100 000 Euro zu Buche und soll bis zum Ende der Sommerferien eingebaut sein. Ob eine Förderung möglich sei, werde derzeit geprüft, ansonsten müsse die Stadt die Summe aus eigener Tasche stemmen.

Beschlossen hat der Rat am Dienstag auch die Verbesserung der Breitbandversorgung in den Ortsteilen. Der Förderantrag beim Freistaat ist längst gestellt, der Beschluss ergänzt den Antrag lediglich. Zudem gab es von Seiten des Freistaates bereits eine mündliche Zusage über die Förderung, die 75 Prozent der Gesamtsumme ausmacht. „Bleiben für die Stadt also noch etwa 77.500 Euro“, sagt der Rathauschef. Er geht davon aus, dass diese Maßnahme im Laufe des Jahres abgeschlossen werden könne.

Die Auftragsvergabe für die Sanierung der Marienbrücke war ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung. Den Zuschlag hat die Beton- und Ingenieurbau Böhlen GmbH bekommen. Ihr Angebot liegt bei 246 000 Euro für die Komplettinstandsetzung. Ursprünglich hatte die Stadt mit 322 000 Euro gerechnet. „Aber die Summe fußt auf früheren Planungen“, begründet Kunze. In den kommenden Wochen werden die Bauarbeiten an der Brücke beginnen.

Von Julia Tonne

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