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Borna Groitzscher Ort fürs Schlemmen kehrt zurück: Hennig öffnet Back- und Eiscafé
Region Borna Groitzscher Ort fürs Schlemmen kehrt zurück: Hennig öffnet Back- und Eiscafé
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18:00 13.06.2017
Martin Zieger (li.) und André Hußner bauen die Kühlzelle im neuen Café „Backhaus Hennig“ auf. Quelle: Jens Paul Taubert
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Groitzsch

Schneller, als vom Bürgermeister angekündigt, können die Groitzscher wieder am gewohnten Ort in der Innenstadt Eis in Waffel und Becher genießen. Während Maik Kunze (CDU) in der Stadtratssitzung dafür Ende Juli avisierte, wird der Nachfolger des „Blue Tomato“ bereits am 23. Juni eröffnen. Dann als „Backhaus Hennig“, kündigt Jens Hennig an. „Damit bieten wir den Vollservice, den wir auch am Hauptsitz in Rüssen-Kleinstorkwitz haben“, so der 54-Jährige, der mit Vater Peter und Sohn Martin das Geschäftsführer-Trio bildet.

Vor fast genau 15 Jahren war das „Blue Tomato“ in der Breitstraße in Betrieb gegangen. Im Frühjahr 2016 war es geschlossen worden, weil die Zusammenlegung mit dem Bäckergeschäft im gleichen Haus anstand. Doch das Vorhaben zog sich hin. „Obwohl die Baugenehmigung seit einem Jahr vorlag, verzögerten Auflagen des Denkmalschutzes einen zügigen Baufortschritt“, erklärte jetzt Bürgermeister Kunze. Und der Umbau hatte es in sich. Musste doch unter anderem der Haupteingang in der Gebäudemitte, der zu Hausflur und Treppenaufgang für die Wohnungen führte, verlegt werden, so Hennig. Zudem habe der Fensterlieferant auf sich warten lassen. Rund 150 000 Euro investiert das Unternehmen hier, inklusive einer komplett neuen Inneneinrichtung.

Künftig findet die Kundschaft hier den Mix von Backcafé und Eisdiele, mit einem Freisitz auf der Rückseite. „Und wir werden den Sonntagsverkauf von Backwaren aus dem Netto-Markt hierher verlegen“, sagte Jens Hennig. Geschlossen werde die Filiale dort aber nicht. Insgesamt 72 Außenstellen hat das Backhaus Hennig derzeit, mehr als 700 Mitarbeiter gehören dazu. Das Familienunternehmen war 1913 in Pegau-Carsdorf eröffnet worden. Martin Hennig, wie der Gründer genannt, ist dabei die fünfte Generation.

Von Olaf Krenz

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