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Borna Groitzscher Trio schaut sich Drehleiter-Bau an in Karlsruhe an
Region Borna Groitzscher Trio schaut sich Drehleiter-Bau an in Karlsruhe an
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00:31 24.03.2018
Die Groitzscher Feuerwehr-Spitze zur Rohbaubesprechung fürs neue Drehleiter-Fahrzeug bei der Firma Rosenbauer in Karlsruhe. Stadtwehrleiter Norbert Keil (v. l.), Vize-Stadtwehrleiter Mike Köhler und Ortswehrleiter Mario Zetzsche vor dem L32A-XS, das im Mai in der Schusterstadt eintreffen soll. Quelle: Feuerwehr Groitzsch
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Groitzsch/Karlsruhe

Die Führungsspitze der Groitzscher Feuerwehr hat sich beim Hersteller des Drehleiter-Fahrzeugs umgeschaut. Stadtwehrleiter Norbert Keil und sein Stellvertreter Mike Köhler sowie Ortswehrleiter Mario Zetzsche nahmen an einer Rohbau-Besprechung bei der Firma Rosenbauer in Karlsruhe teil. Mit diesem Trio fiebern die Kameraden sowie die Stadtverwaltung Auslieferung des neuen Rettungswagens entgegen. „Die ist für Anfang Mai angekündigt“, sagte Bürgermeister Maik Kunze (CDU).

Platzierung der Aufbauten nach Wunsch der Feuerwehr

Vor allem ging es während des Besuchs bei dem Fahrzeugaufbauer um die Platzierung der feuerwehrtechnischen Beladung. „Dabei wurde jeder Wunsch unsererseits gehört und mit einer Lösung umgesetzt“, teilte Köhler mit. Dabei habe das kompetente Personal von Rosenbauer die Einzelheiten mit den Groitzschern an einem vergleichbaren Fahrzeug besprochen.

Das neue Drehleiter-Fahrzeug L32A-XS im zweiten von acht Produktionstakten. Quelle: Feuerwehr Groitzsch

Andererseits sahen die Sachsen aber auch die für sie vorbestimmte Drehleiter mit der Bezeichnung L32A-XS. Allerdings zu einem recht frühen Produktionszeitpunkt: im zweiten von insgesamt acht Takten des Herstellungsprozesses. Da war vom abneigbaren Korbarm der Drehleiter, der bei einer seitlichen Ausladung von zwölf Meter eine sogenannten Nennrettungshöhe von 23 Meter bringt – was dem siebten Obergeschoss entsprechen soll, noch nichts zu sehen. Wird die Leiter hingegen senkrecht aufgestellt, ermöglicht sie eine Arbeitshöhe von 32 Meter, informierte Köhler. Der Korb kann bis zu 500 Kilogramm, also fünf Personen tragen.

Auslieferung des Fahrzeuges im Mai

Statt des ursprünglich genannten Ausliefertermins Ende des Jahres soll das Groitzscher Fahrzeug nun schon spätestens am 8. Mai das Werk in Karlsruhe verlassen, ebenso wie die Exemplare für die Feuerwehren Borna, Grimma und Wurzen. Auslieferung ist dabei nicht im Kundensinn zu verstehen. Die Feuerwehren werden ihre Drehleitern in Baden-Württemberg abholen. Geplant ist derzeit, dass ihre Abordnungen dort bereits am 6. Mai eintreffen und dann speziell geschult werden.

Die gemeinsame Bestellung aus den vier Kommunen, um die sich Grimma federführend gekümmert hatte, trägt mit dazu bei, dass der geschätzte Preis von jeweils rund 750 000 Euro weit unterboten wird: Von knapp 620 000 Euro war zuletzt die Rede. Gut drei Viertel der Summe werden über das Programm „Brücken in die Zukunft“ gefördert.

„Deshalb“, so der Groitzscher Bürgermeister Kunze, „ist eine offizielle und zentrale Übergabe geplant“; einen Termin nannte er nicht.

Von Olaf Krenz

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