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Borna Groitzscher Wies’n mit Spitzbuben und einer Überraschung beim Fassbier-Anstich
Region Borna Groitzscher Wies’n mit Spitzbuben und einer Überraschung beim Fassbier-Anstich
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00:19 27.09.2017
Das Bier fließt in Strömen, nicht nur in die Krüge. Heiko Krumbholz (l.) hatte den Hahn mit einem kräftigen Schlag ins Fass getrieben. Quelle: Gislinde Redepenning
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Groitzsch

„O’ zapft is“ lautete das Motto am Freitag und Sonnabend im gut besuchten Festzelt auf dem Schützenplatz in Groitzsch. Veranstalter Alexander Kölling hatte bei der sechsten Veranstaltung zur original Spaten Oktoberfestbier-Maß wieder ein mitreißendes Programm auf die Beine gestellt.

Prosit: Mit Dirndl, Lederhose, Brezel und Jausenplatte. Quelle: Gislinde Redepenning

Die Groitzscher kamen in Dirndl und Lederhose. Der zünftige Trachtenlook gehört inzwischen dazu. „Ich habe schon viele Oktoberfeste miterlebt, in Groitzsch findet sicher eines der besten statt“, betonte Moderator Tom Müller. „Letztes Jahr war es super“, lobten auch Heiko und Doris Krumbholz von der gleichnamigen Pflegeheimgesellschaft, die als Firma am Freitag im Biergarten des Zeltes gemeinsam feierte. „Es hat allen viel Spaß gemacht, die Musik war toll, also sind wir wieder hier, dafür verzichten wir auf eine Weihnachtsfeier.“

Die Vorfreude sei schon in den letzten Wochen zu spüren gewesen, als übers Outfit im Trachtenlook geplaudert wurde. Sogar die Lederhose passe noch, ulkte Heiko Krumbholz, als er noch nicht wusste, dass er für Bürgermeister Maik Kunze (CDU), dem ansonsten die Ehre des Fassbier-Anschlags gebührt hätte, in die Bresche springen musste. Sanft, aber überzeugend überredet von Alexander Kölling. Der Leipziger legt viel Wert auf Qualität und aufs Ambiente. „Damit die Stimmung kocht, muss Live-Musik her“, weiß er. „Wir bemühen uns um die besten Bands, manche muss man bis zu zwei Jahre im Voraus buchen.“ Seit einigen Jahren erlebt er mit seinen Oktoberfesten einen Hype, Enthusiasmus, Feierfreude und der Wunsch nach kollektivem Schunkeln nehmen zu. Das Drumherum passt bis ins Detail, die Wahl des Wiesenkönigs und der Königin ist immer eine Riesengaudi, beim Personal und natürlich beim Chef selbst ist die Tracht Pflicht.

Die Stoapfälzer Spitzbuam läuteten den Abend ein. Mit ihrem knackigen, fetzigen Alpensound waren sie und die Schlagermafia Garanten für tolle Partystimmung. Biba und die Butzemänner brachten das Zelt zum Kochen. „Die haben hier sehr viele Fans, auf die freuen wir uns wie Bolle“, schmunzelte Kölling. Auch der Kölsche Entertainer, Schauspieler und Partysänger Willi Herren sorgte für Begeisterung.

Kulinarisch blieben keine Wünsche offen. Hendl, Weißwürste, Obazder, die pikante bayerische Käsezubereitung, Brezeln und Jausenplatte machten das weiß-blaue Vergnügen perfekt. Oktoberfeste liegen seit einigen Jahren deutschlandweit im Trend. „In der nächsten Woche geht es gleich weiter, da sind wir in Höhenmölsen, zur 1. Wiesn“, so Kölling.

„Wir freuen uns, hier zu sein, weil das Zelt Ambiente hat. Der Veranstalter hat sich richtig viel Mühe gegeben“, kam Lob aus berufenem Munde von Alois aus Regensburg, dem Sänger und Keyboarder der Stoapfälzer Spitzbuam. „Schee war’s heid auf der Groitzscher Wiesn“, schrieben sie auf ihrer Facebook-Seite. „Vielen Dank für den überwältigenden Empfang und 1000 Dank an alle Organisatoren und Helfer! Ihr seid’s a subba Truppe!“

Von Gislinde Redepenning

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