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Borna Groitzscher Wiprecht-Gymnasium: Klasse 9a hat das beste Wirtschaftswissen
Region Borna Groitzscher Wiprecht-Gymnasium: Klasse 9a hat das beste Wirtschaftswissen
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16:07 22.02.2016
Die Klasse 9a des Groitzscher Wiprecht-Gymnasiums ist Siegerklasse des Wettbewerbs „Wirtschaftswissen“, den die Wirtschaftsjunioren organisieren. Quelle: Julia Tonne
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Groitzsch

Tom Wilde vom Wiprecht-Gymnasium Groitzsch ist Sieger des Schulquiz’ „Wirtschaftswissen im Wettbewerb“. Dieser wird einmal im Jahr von den Wirtschaftsjunioren Leipzig ausgeschrieben. Wilde setzte sich damit gegen insgesamt 120 Schüler durch. Siegerklasse des Wettbewerbs wurde die 9a des Groitzscher Gymnasiums.

30 Fragen galt es zu beantworten. Und die reichten vom Namen des derzeitigen Bundeswirtschaftsministers (Sigmar Gabriel) über die Zahl der in Deutschland wohnenden Menschen bis hin zur Frage, wie viele Migranten in etwa hier leben. Ziel der Wirtschaftsjunioren, zu denen in Leipzig rund 80 gehören, ist es, das Interesse an wirtschaftlichen Themen zu wecken. „Der Verband besteht aus aktiven und gesellschaftlich engagierten Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren“, sagt Leipzigs Kreissprecher André Döring. Dem Verband gehe es vorrangig darum, Kinder und Jugendliche schon früh an Wirtschaft heranzuführen und ihnen wichtige Grundlagen zu vermitteln. Zudem stellt der Leipziger Verband die Forderung auf, Wirtschaft als Unterrichtsfach ab Klasse sieben in den Schulen zu etablieren. „Auch in der Grundschule ist es schon möglich, wirtschaftliche Zusammenhänge im Sachkundeunterricht aufzugreifen“, macht Döring deutlich. Denn gerade das Thema Geld werde dann relevant, wenn die Kinder Taschengeld bekämen. Bei den Jugendlichen müssten eher Themen wie Verträge und Versicherungen in den Fokus rücken.

Die zweiten Plätze im Wettbewerb, an dem sich bundesweit rund 40 000 Schüler beteiligen, gingen an Lena Ladenthin und Marius Kabisch, dritte Plätze konnten die Schüler Florian Naumann und Jenny Kipping von der Bornaer Dinterschule für sich verbuchen. Nach dem Vorausscheid auf Kreisebene treten die Kreissieger in einem Finalwochenende, das in diesem Jahr von den Wirtschaftsjunioren Thüringer Wald in Ilmenau ausgerichtet wird, gegeneinander an. Für Wilde geht es nun also darum, im Bundesfinale zu punkten.

Laut Mathias Böttge, ebenfalls Mitglied bei den Wirtschaftsjunioren, gibt es den Wettbewerb, der auf Bundesebene ausgetragen werde, seit mittlerweile 25 Jahren. Seit einigen Jahren beteiligt sich auch das Groitzscher Gymnasium daran. „Dabei zeigt sich, wer Interesse an Wirtschaft hat und an wem das Thema vorbeigeht“, erklärte Fachlehrerin Petra Bittner. In der Schule werde Wirtschaft erst ab Klasse zehn behandelt, vorab spiele das politische System eine zentrale Rolle.

Auch für Böttge ist der Zeitpunkt zu spät. Schon viel früher kämen Kinder und Jugendliche mit wirtschaftlichen Zusammenhängen in Berührung, sei es durch Handyverträge, Urlaube und Einkäufe. „Wer nicht lernt, mit Geld umzugehen, gerät leicht in die Schuldenfalle“, sagt er. Denn dann bestimme die Gutgläubigkeit das Handeln.

Als Preise bekommen die Sieger nicht nur eine Urkunde, sondern auch Sachpreise. Unterstützt werden die Wirtschaftsjunioren bei der Durchführung des Wettbewerbs von den Lehrern der teilnehmenden Schulen, von der Sächsischen Bildungsagentur Leipzig und den Mitarbeitern der Industrie- und Handelskammer.

Von Julia Tonne

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