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Borna Großdeuben entwickelt sich zum Mekka der Manga-Fans
Region Borna Großdeuben entwickelt sich zum Mekka der Manga-Fans
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12:00 02.03.2018
In Großdeuben wird es wieder skurril. Im März dürfen Manga-Fans ihre Leidenschaft ausleben. Quelle: René Beuckert
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Böhlen/Großdeuben

Wenn Leipzig zur Buchmesse einlädt, brechen die Mangas über Böhlens Stadtteil Großdeuben ein. Diana Böhler, die die Pension Honimoon betreibt, ist im März erneut Gastgeberin für japanische Comicfiguren. Am 17. März werden „Aliens“ für Furore sorgen. Rund 50 Außerirdische bevölkern dann den ganz irdischen Veranstaltungsraum.

Mit von der Partie ist wieder Frank Papra, der schon im vergangenen Jahr nach Großdeuben gekommen war. Er stellt ab 18.30 Uhr „Bild und Schreibkunst“ vor. Auch Lena Bründl und Svenja Walther, die in der Szene für ihre selbst geschneiderten Kostüme bekannt sind, haben sich erneut angemeldet.

Im Mittelpunkt steht Make-up

Allerdings stehen diesmal nicht die Verkleidungen im Mittelpunkt des Abends, sondern das Make-up. „Wir fahren seit Jahren zur Buchmesse und nutzen deshalb die Gelegenheit, unser Können auch anderen Interessierten zu zeigen, wie hier in Großdeuben“, sagt Bründl.

Die Verwandlung im Gesicht beginnt während der Manga-Party um 20 Uhr. Die Lebewesen der weit entfernten Galaxien sollten also zumindest schon entsprechend gekleidet kommen, „den Rest und das Vervollständigen übernehmen dann Lena und Svenja“, sagt Böhler.

Anlaufstelle für Manga-Fans

Seit mittlerweile sieben Jahren ist ihre Pension Anlaufstelle für Manga-Fans aus ganz Deutschland. Ihre Gäste, darunter viele Stammgäste, reisen unter anderem aus Berlin, Köln, Frankfurt, Saarbrücken, Dresden und Chemnitz an. Dabei kam Böhler zu den Comicfiguren wie die Jungfrau zum Kinde. Ursprünglich hatte sie damit nicht viel am Hut, kam eher zufällig durch die Pensions- und zugleich Buchmessebesucher damit in Berührung – und fand Gefallen an den Verwandlungen. „Die Faszination ist groß – und eben ansteckend“, sagt Böhler.

Wo die Manga-Party konkret gefeiert wird, steht noch nicht endgültig fest. Zwar sei im Veranstaltungsraum schon die Heizung installiert worden, allerdings müsse nun noch der Estrich gegossen werden – was in Anbetracht der eisigen Temperaturen auf sich warten lässt.

Die Alternative jedoch ist nicht weniger attraktiv. Im Keller des Honimoon könnten sich laut Böhler die Aliens im Flur über ihre Heimatgalaxien austauschen, während das außerirdische Essen in den angrenzenden Zimmern serviert werde. „In beiden Fällen“, verspricht Böhler, „wird es kuschlig.“

Von Julia Tonne

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