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Große Anlage in Pegau wird saniert: Zum Altstadtfest soll neuer Brunnen fertig sein

Baustart erfolgt Große Anlage in Pegau wird saniert: Zum Altstadtfest soll neuer Brunnen fertig sein

Die Große Anlage in Pegau wird in den kommenden Wochen aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Die ersten Bagger sind bereits angerückt, das Gelände ist eingezäunt, die ersten Bäume und Sträucher sind den Bauarbeitern zum Opfer gefallen. Ende August, also pünktlich zum Altstadtfest, soll alles fertig sein.

Die Bauarbeiten in der Großen Anlage haben begonnen. Unter anderem soll in den nächsten Wochen ein barrierefreier Zugang von der Breitstraße aus entstehen.

Quelle: Julia Tonne

Pegau. In den kommenden Wochen wird die Große Anlage in Pegau aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Die ersten Bagger sind bereits angerückt, das Gelände ist eingezäunt, die ersten Bäume und Sträucher den Bauarbeitern zum Opfer gefallen. Klappt der von der Stadt avisierte Zeitplan, sollte die Anlage im August wieder zum Verweilen und Bummeln einladen.

Seit Jahren bereits lagen Brunnen, Treppe und die Gründflächen brach. Jahrelang diente das Becken als Feuerlöschteich; als vor zwei Jahren diese Nutzung wegfiel, wurde es aus Sicherheitsgründen verfüllt. Seitdem dümpelte die Fläche sozusagen vor sich hin. „Die Sanierung der Anlage ist längst überfällig, das Erscheinungsbild ist ja fast ein Skandal“, hatte Horst Gutzschebauch von der Wählergemeinschaft Pro Pegau bei der Stadtratssitzung im April deutlich gemacht.

Mit Kosten in Höhe von rund 180 000 Euro rechnet die Stadtverwaltung, um die denkmalgeschützte Treppe zu sanieren, aus dem Becken einen begehbaren und mit Fontänen ausgestatteten Brunnen – ähnlich wie in Groitzsch – zu machen und die Landschaft rundherum neu zu gestalten. „Wir wollen den Pegauern endlich eine Anlage bieten, die deutlich schöner ist als jetzt“, sagt Pegaus Bürgermeister Frank Rösel (parteilos).

Ende August, so Bauamtsleiter Gunther Grothe, solle der Brunnen in Betrieb gehen, so dass es beim Altstadtfest einen weiteren Ort zum Flanieren gebe. Die Treppe von der Breitstraße aus erhalte eine Rampe, damit Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen nicht jedes Mal den Umweg über den Friedhof nehmen müssten.

Im Herbst sollen dann noch die letzten Pflanzungen erfolgen, die während der Sommermonate nicht möglich seien. Rösel und Grothe sowie die Bewohner und Räte sehen in der Anlage ein großes Potenzial. Das aufgewertete Areal locke so machen Spaziergänger vielleicht auch noch in die umliegenden Geschäfte.

Von Julia Tonne

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