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Borna Große Unternehmen sollen Kampagne „Born in Borna“ unterstützen
Region Borna Große Unternehmen sollen Kampagne „Born in Borna“ unterstützen
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07:00 07.02.2017
Die Kampagne Born in Borna soll zukünftig breiter aufgestellt werden. Große Unternehmen sollen an Bord geholt werden. Quelle: Foto:Andreas Döring
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Borna

1188 – diese Zahl aus 2016 ist eine kleine Sensation, zeigt sie doch den stetigen Anstieg der geborenen Kinder im Sana Klinikum Borna. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren kamen hier 834 Kinder zur Welt. Seitdem stiegen die Geburten stetig an, erreichten im Vorjahr einen bisherigen Rekord. Seit mittlerweile knapp zwei Jahren kooperiert die hier ansässige Klinik für Kinder- und Jugendmedizin zudem mit der Kinderklinik des Leipziger Krankenhauses St. Elisabeth. „An beiden Standorten zusammen kletterte die Zahl der Geburten im letzten Jahr auf 3863“, sagt Andreas Möckel, Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin im Sana.

Das erreiche nicht einmal die Leipziger Uni-Klinik, so dass im umgangssprachlich Eli genannten St. Elisabeth und in Borna mit Abstand die meisten Geburten in Mitteldeutschland betreut wurden. Janet Schütze, Leiterin der Sana-Unternehmenskommunikation, rechnet in diesem Jahr mit einem weiteren Anstieg, denn Ende Februar schließt die Geburtsklinik in Hartmannsdorf. Hier kamen immerhin rund 300 Kinder jährlich zur Welt. Da Hartmannsdorf lediglich eine knappe halbe Stunde Autofahrzeit von Borna entfernt ist, könnten immer mehr werdende Eltern in die Große Kreisstadt kommen.

Die hohe Geburtenzahl in Borna hängt aber nicht nur mit den medizinischen Bedingungen vor Ort zusammen. Für Klinik und Stadt ist sie zugleich ein Hinweis darauf, dass die Kampagne „Born in Borna“ seit fünf Jahren gut funktioniert, wie Bornas Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) schon beim Neujahrsempfang erklärt hatte. Allerdings läuft die derzeit etwas auf Sparflamme. Zwar gibt es in Zusammenarbeit mit Händlern und Gewerbetreibenden der Stadt ein Bonusheft, mit dem die Geschäfte Rabatte auf Produkte und Dienstleistungen gewähren, aber eine Ausweitung des Konzeptes stand bisher aus.

Die wird jetzt spruchreif, wollen sich Martin Jonas, Sana-Regionalgeschäftsführer Sachsen/Franken, und Luedtke im ersten Quartal des Jahres zusammensetzen. „Wir müssen die Kampagne auf neue Beine stellen und große Unternehmen mit an Bord holen“, macht die Rathauschefin deutlich. Das könnten unter anderem die ortsansässigen Autohäuser sein. „Denn auch die profitieren von einem Zuwachs an Familien in der Stadt.“ In den nächsten Wochen sollen die Möglichkeiten unter dem Dach „familienfreundliche Stadt“ weiter analysiert werden. Die Klinik selbst hat nach Aussage von Jonas großes Interesse daran, „denn wir sehen die Klinik als einen wesentlichen Baustein im Rahmen der Gesamtkampagne“, betont der Geschäftsführer.

Welche Unternehmen mit an Bord geholt werden sollen, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Angedacht ist ein Forum aller möglichen Beteiligten, um ein gemeinsames Konzept zu erarbeiten, das laut Aussage von Luedtke noch in diesem Jahr zum Tragen kommen soll. „In Hinsicht auf eine Stadt, die sich Familienfreundlichkeit auf die Fahnen geschrieben hat, wollen wir in Zukunft deutlich mehr machen“, stellt Luedtke klar.

Von Julia Tonne

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