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Borna Großzössener Osterfeuer mit einem besonderen Reiz
Region Borna Großzössener Osterfeuer mit einem besonderen Reiz
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06:00 26.03.2016
Treff für die ganze Umgebung Quelle: René Beuckert
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Neukieritzsch/Großzössen

Zu einer schönen Tradition hat sich in Großzössen das Osterfeuer entwickelt. Es zieht alljährlich viele Bewohner des Ortes auf das Gelände des ehemaligen Rittergutes. Und nicht nur sie. Aus den Nachbargemeinden kommen ebenso Besucher, die dem Spektakel beiwohnen wollen. Da machte das Feuer in diesem Jahr keine Ausnahme, wie Johanna Landrock von der Interessengemeinschaft „Neue Helene“ feststellte. „Auch unsere anderen Feste, wie der Helenetag, die Skatveranstaltung und die Ausfahrten werden von den Bewohnern der Nachbarorte gern angenommen“, erklärte sie.

Das Osterfeuer gehört mit zu den ersten Ereignissen im neuen Jahr, das vor allem für die Kinder einige Überraschungen bereithält, zumal das Ostereiersuchen bei den Jüngsten stets Anklang findet. Johanna Landrock erinnert sich, dass einmal zum Osterfest die Osternester nicht ausreichten. Doch um allen Kindern eine Überraschung zu bieten, organisierten die Vereinsmitglieder schnell weitere Süßigkeiten und bereiteten allen Freude.

„Der Verein hat sich seit seiner Gründung 2009 stetig weiterentwickelt“, hob Vereinschef Andreas Bodenlos hervor. „Die Leute wissen, dass die von uns auf die Beine gestellten Veranstaltungen allen zugute kommen. Die Einnahmen sind für Projekte im Zuge der Umgestaltung des Dorfes vorgesehen“.

Als nächstes Vorhaben fassen die Vereinsmitglieder die Gestaltung des ehemaligen Rittergutsgeländes ins Auge, von dem nur noch die Grundmauern vorhanden sind. „In drei Phasen soll der Rittergutspark ein neues Aussehen erhalten. Nach dem Umsetzen der auf dem Komplex befindlichen Garagen entsteht eine größere Freifläche mit einer seniorengerechten Anlage, und in unmittelbarer Nachbarschaft, wo einst das Rittergut stand, pflanzen wir entlang der Grundmauern Hecken. In dem so entstehenden Areal laden dann aufgestellte Bänke Jung und Alt zum Verweilen ein“, erklärte Bodenlos, bevor pünktlich 18 Uhr die Kameraden das große Feuer entfachten.

Besucherin Kersten Graupner wollte die Wärme an dem kalten Märzabend genießen und hatte vor dem brennenden Stapel Platz genommen. „Das von den Mitgliedern der Neuen Helene vor Jahren ins Leben gerufene Osterfeuer ist eine schöne Tradition, die ich nicht missen möchte“, verriet sie. Auch Stefan Habermann nutzte beim Besuch seiner Mutter die Gelegenheit, mit seinen Kindern in seinem Heimatort dem Osterfeuer beizuwohnen. „Es ist doch eine schöne Begebenheit, bei der ich auch auf bekannte Gesichter treffe“, sagte er. Und Renate Teichert, die ebenfalls zu Gast war, bemerkte: ,,Es ist immer wieder ein Erlebnis, die vom Verein organisierten Veranstaltungen zu besuchen.“

Von René Beuckert

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