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Grün für die Hans-Sachs-Schule Borna

Grün für die Hans-Sachs-Schule Borna

Borna. In Borna gibt es mit Beginn des neuen Schuljahres eine private Mittelschule. Unter dem Slogan „Weil Bildung Privatsache ist" eröffnet die Augsburger Lehmbaugesellschaft mit dem Schuljahr 2010/11 die Hans-Sachs-Schule, in der die Schüler auf besondere Weise an handwerkliche Tätigkeiten herangeführt werden sollen.

. Aktuell liegen sechs Anmeldungen für die Schule vor, die auch offiziell genehmigt wurde.

Die neue fünfte Klasse bietet insgesamt 18 Mädchen und Jungen Platz, sagt Gabriele Liebau. Die Mathematik- und Physiklehrerin ist die Leiterin der neuen Bildungseinrichtung mit dem vielsagenden Namen „Hans Sachs" Der Nürnberger Meister gilt immer noch als Ahnherr des Handwerks. Die Schule bereite die Schüler auf den Realschulabschluss sowie auf den qualifizierenden Hauptschulabschluss und den Hauptschulabschluss vor. Für erfolgreiche Realschulabsolventen bestehe darüber hinaus die Möglichkeit, an einer Fachoberschule das Fachabitur zu erwerben.

Die Schule befindet sich im Komplex des Berufsschulzentrums der Lehmbaugesellschaft in Witznitz. Die Idee dazu entstand, weil sich auch im regionalen Handwerk die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass gegen den bereit vorhandenen wie absehbaren Nachwuchsmangel etwas getan werden muss. Nicht zuletzt deshalb hatte die Kreishandwerkerschaft die Idee des Bildungsträgers von Anfang an unterstützt (die LVZ berichtete).

Bei der Hans-Sachs-Mittelschule handelt es sich um eine Privatschule, deren Besuch Geld kostet. Das Schulgeld beträgt 100 Euro im Monat, ein Betrag, den die Lehmbaugesellschaft als Schulträger im ersten Schuljahr für die Kinder übernimmt, die sich bis zum 18. Juni verbindlich anmelden. Derzeit sind noch zwölf Plätze frei. Für die nächsten drei Jahre, so Schulleiterin Liebau, muss die Bildungseinrichtung noch ohne staatliche Zuschüsse auskommen.

Die Schüler werden ganztägig, und zwar in der Zeit von 8 bis 15.30 Uhr betreut. Zu den Besonderheiten der Ausbildung, die selbstredend die staatlichen sächsischen Lehrpläne umfasst, gehört die Nutzung der Werkstätten im Berufsbildungszentrum der Lehmbaugesellschaft. Das gelte auch für die Küchen in den Werkstätten, wenn die Hans-Sachs-Schüler beispielsweise Unterricht in „Gesunder Ernährung" haben. Oder sie können die Werkstätten nutzen. Ziel sei es, den Kindern beizeiten eine klare berufliche Perspektive, eben im Handwerk zu vermitteln.

Nikos Natsidis

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