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Borna Grüner Ring zeigt „Zeitensprünge“ im Böhlener Kulturhaus
Region Borna Grüner Ring zeigt „Zeitensprünge“ im Böhlener Kulturhaus
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00:22 20.10.2017
Holger Schulz (v. li.), Dietmar Berndt, Heike König und Stephan Eichhorn im Gespräch über Chancen der Mitgliedskommunen. Quelle: Julia Tonne
Böhlen

Ob Radwegebau, Installation von Ladesäulen, Errichtung von Wasserrastplätzen oder Pflege von Grünanlagen: Der Grüne Ring Leipzig hat etliche Projekte und Vorhaben auf seiner Agenda. Welche das derzeit sind und zukünftig sein werden, ist bis Mitte November im Kulturhaus Böhlen zu sehen. Der Grüne Ring präsentiert sich und seine Ziele unter dem Titel „Zeitensprünge“.

Am Mittwochnachmittag eröffnete Böhlens Bürgermeister Dietmar Berndt (parteilos) die Schau, mit dabei unter anderem Zwenkaus Bürgermeister Holger Schulz und Röthas Rathauschef Stephan Eichhorn (parteilos). „Böhlen profitiert selbst von der Mitgliedschaft im Grünen Ring, einem Zusammenschluss von 13 Kommunen sowie den zwei Landkreisen Leipzig und Nordsachsen“, machte Berndt deutlich. So werde unter anderem die Sanierung und Pflege des Kulturparks nach „denkmalpflegerischer Zielstellung“ durch den Grünen Ring abgedeckt. Zwar zahle die Stadt – übrigens auch Gründungsmitglied – jährlich eine Umlage, doch eben die fließe in Form von verschiedenen Projekten wieder an Böhlen zurück.

Berndt hofft, dass aus dieser Kooperation heraus das nächste Vorhaben in Angriff genommen wird: der Radwegebau von Böhlen nach Zwenkau. Heike König, Leiterin der Geschäftsstelle in Borsdorf, machte ihm in der Hinsicht große Hoffnung: Nächstes Jahr finanziere der Grüne Ring eine entsprechende Machbarkeitsstudie. Wie die Kommunen von der Kooperation profitieren können, war vor allem ein Thema, das Eichhorn umtreibt. Rötha war vor Jahren aus dem Grünen Ring ausgetreten, der Rathauschef will eine erneute Mitgliedschaft nicht ausschließen und eine entsprechende Überlegung in den Stadtrat einbringen.

Die Ausstellung im Kulturhaus stellt mehrere Projekte in den Mittelpunkt, zu sehen sind unter anderem geschichtliche Entwicklungen (eben Zeitensprünge) des Pleißemühlgrabens und des Markkleeberger agra-Parks, Leuchtturmprojekte wie die schwimmenden Häuser am Hainer See und erlebbare Landschaften am Beispiel des Wasserkurses 1a in Pegau. Thema der Schau sind auch länderübergreifende Vorhaben wie der Ausbau des Elster-Saale-Kanals. Mit dem, so hofft Berndt mit einem Augenzwinkern, sei es zukünftig möglich, „von Böhlen nach Hamburg zu paddeln“.

Von Julia Tonne

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