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Borna Grundschule Kitzscher im Zeichen von Argentinien
Region Borna Grundschule Kitzscher im Zeichen von Argentinien
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04:00 26.01.2013
Die Grundschüler von Kitzscher haben die Fahne von Argentinien schon an die Wand gepinnt und freuen sich auf die Begegnung im Sommer. Quelle: Roger Dietze
Kitzscher

Der Grund: Das südamerikanische Land wurde der Bildungsstätte im Rahmen der in diesem Jahr in Leipzig stattfindenden Berufe-Weltmeisterschaft WorldSkills als Partnerland zugelost. Bevor die Kitzscheraner Dritt- und Viertklässler ihrer argentinischen Delegation Anfang Juli bei den Weltmeisterschaften der Berufe die Daumen drücken können, bleibt allerdings noch allerhand zu tun.

„An unserer Pinnwand sind schon jede Menge Ideen von den Kindern zusammen getragen worden, die von einem Schulrundgang über ein gemeinsames Mittagessen mit den südamerikanischen Gästen bis hin zu Stationen reichen, an denen diese erste Erfahrungen mit der deutschen Sprache sammeln beziehungsweise ihre Kenntnisse vertiefen können", erzählt Schulleiterin Carola Kuhn. In die heiße Phase der Vorbereitung auf die Berufe-WM, zu deren Teilnahme über 1000 junge Teilnehmer aus der ganzen Welt in Leipzig erwartet werden, wollen Kitzschers Grundschüler und ihre Lehrerinnen laut der Schulleiterin in der Woche vor dem Wettbewerb eintreten, in der eine Projektwoche zum Thema auf dem Plan stehe. In diese solle auch ein Film einfließen, für dessen Erstellung die Mittelschule bereits Unterstützung signalisiert habe. „Die Kinder sind auf jeden Fall richtig heiß auf die Sache", gibt Kuhn Einblicke in die Motivationslage ihrer Schützlinge.

Zwei von ihnen, Sara und Lilly-Joline, fuhren in der vergangenen Woche mit Lehrerin Darina Fischer nach Leipzig, wohin rund 300 Experten aus der ganzen Welt gereist waren, um die diesjährigen Wettbewerbe vorzubereiten, und wo die Delegierten der einzelnen Länder im Rahmen des „One school, one country (eine Schule, ein Land)"-Programms zum ersten Mal mit Lehrern und Schülern ihrer sächsischen Patenschulen zusammen trafen. Ein Erlebnis, das die beiden Kitzscheraner Grundschüler allerdings nicht teilen konnten, hatten doch die Argentinier – zwei Wettbewerbsteilnehmer und ein Teamleiter – lediglich eine Videobotschaft nach Leipzig geschickt.

„Nachdem ich den beiden Kindern gesagt habe, dass die künftigen Gäste nicht persönlich anwesend sein werden, war die Enttäuschung natürlich groß. Um so seliger waren sie dann aber über die Videobotschaft", berichtet Darina Fischer. Allerdings seien die Kinder und auch sie selbst während der Ausstrahlung des Videos so aufgeregt gewesen, dass sie nur die Hälfte des Inhalts der in englischer Sprache verfassten Untertitel verstanden hätten. „Unabhängig davon war es ein Riesenerlebnis für die Kinder, wozu die Imposanz des Ballsaales im Hotel Westin nicht wenig beigetragen hat", so die Pädagogin.

Roger Dietze

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