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Borna Grundsteinlegung für Pegauer Schulhort erfolgt noch im Januar
Region Borna Grundsteinlegung für Pegauer Schulhort erfolgt noch im Januar
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00:27 16.01.2016
Blick in die „Große Anlage“ von Pegau – im Vordergrund die Skulptur „Die Ruhende“ von Gerd Kaden aus dem Bildhauer-Pleinair des vergangenen Jahres. Dieser kleine Park soll 2016 und 2017 neu gestaltet werden. Quelle: Jens Paul Taubert
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Pegau

Es vergeht kein Jahr in Pegau, in dem die Stadt nicht ein Stück attraktiver, mobiler und bunter wird. Allein die größten Investitionen im Jahr 2015 liefern genügend Beispiele dafür: die Sanierung des Kirchplatzes mit dem Einbau von Bodenstrahlern zur Beleuchtung der Laurentiuskirche, die energetische Sanierung des Tanzsportzentrums am Schützenplatz, eine Reihe von Hochwasserschutz-Maßnahmen wie Straßen- und Radwegbau, die Sanierung des Kunstkabinetts und Werkraums in der Oberschule, die Sanierung der Mühlgrabenbrücke in der Kreuzgasse, die Anschaffung eines Mannschaftstransportwagens für die Feuerwehr Pegau sowie eines mobilen Hochwasser-Schutzsystems, der Kanalbau in der Ernst-Thälmann-Straße in Kitzen oder die Gestaltung des Bahnübergangs in Pegau. „Es ist viel gemacht worden“, zieht Bürgermeister Frank Rösel (parteilos) zufrieden Bilanz. Im August hatte er die Geschäfte seines Amtsvorgängers Peter Bringer (parteilos) übernommen.

Der Schwung aus dem vergangenen Jahr soll sich nun nahtlos fortsetzen, kündigt der Stadtchef an. Doch bevor der städtische Haushalt nicht halbwegs in trockenen Tücher ist, und das dürfte angesichts der rückläufigen Steuereinnahmen ein ziemlicher Kraftakt werden, lässt Frank Rösel die Katze lieber im Sack, sprich: „Ich möchte dem Stadtrat nicht vorgreifen und keine falschen Hoffnungen wecken.“ Dabei ist eines sicher: die weitaus größte Hausnummer 2016 wird der Hortneubau im ehemaligen Schulgarten, für den die Fundamente bereits gegossen sind und in Kürze die Bodenplatte folgt. Am 28. Januar, 14 Uhr, findet die feierliche Grundsteinlegung statt, zu der alle interessierten Bürger aus Pegau eingeladen sind.

Andere wichtige Projekte anno 2016 sind die Sanierung der zweiten Flutbrücke von der Gründung bis zum Belag für rund 1,3 Millionen Euro und die Sanierung des neuen DRK-Stützpunktes in der Schlossstraße 6a – beide werden komplett mit Hochwassermitteln bestritten. Die Arbeiten an der Brücke beginnen aller Voraussicht nach im Oktober und ziehen sich bis zum Dezember 2017 hin. In dieser Zeit müsse die kürzeste Verbindung zwischen Pegau und Groitzsch komplett gesperrt werden, gibt Frank Rösel die bittere Pille weiter.

Große Veränderungen kündigen sich auch in der „Großen Anlage“ am Kreisverkehr an. Zusätzlich zu den Eingangsstufen sehen die Pläne eine schiefe Ebene vor, damit ältere und gehbehinderte Menschen mit Rollator sowie Mütter mit Kinderwagen besser in den kleinen Park gelangen können. Der frühere Schwanenteich, der später als Löschwasserentnahmestelle diente, bekommt ein Wasserspiel, und Bänke sollen auch aufgestellt werden. „Wir haben vor, die ganze Anlage innerhalb der nächsten zwei Jahre zu sanieren.“ Weitere Investitionen in den Schulen und im Stadtbad – hier Gestaltung der Beckenumrandung und des Spielplatzes, Einbau neuer Technik – sowie der Kanal- und Straßenbau in der Neugasse und die Anschaffung eines Mannschaftstransportwagens für die Feuerwehr Schkorlopp sind vorgesehen.

Doch Pegau macht sich nicht nur äußerlich schick, sondern setzt auch kulturell fleißig Akzente. Bewährte Veranstaltungsreihen werden fortgesetzt: das Bildhauer-Pleinair im Klostergarten, Altstadtfest und Oldtimertreffen, Weihnachtsmarkt mit Adventsmesse sowie der Karneval. Dazu kommen zahlreiche Veranstaltungen im Volkshaus, der Kirchgemeinde, von Vereinen sowie die Dorffeste in den Ortsteilen wie das Pfingstbier in Kitzen oder das Dorffest in Eisdorf.

Von Kathrin Haase

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