Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Borna Grundsteinlegung fürs Feuerwehrgerätehaus
Region Borna Grundsteinlegung fürs Feuerwehrgerätehaus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:56 11.06.2018
Großstolpens Ortswehrleiter Renee Heilmann (M.) versenkt die Zeitkapsel in der Wand des entstehenden Feuerwehrgerätehauses, der Groitzscher Bürgermeister Maik Kunze hat die Hand dran. Eingerahmt werden sie vorn von David Zühlke (l.), Chef des Kreisfeuerwehrverbandes, und Kreisbrandmeister Nils Adam. Quelle: Olaf Krenz
Groitzsch/Großstolpen

Großstolpens Floriansjünger strahlten am Freitagnachmittag mit der Sonne um die Wette. Endlich hatten sie bei ihrem Projekt Feuerwehrgerätehaus Grund zum Feiern – die symbolische Grundsteinlegung.

Lange haben die Großstolpener Kameraden gewartet und sich Stadtverwaltung sowie Planer eingesetzt. Jetzt geht der Bau des Feuerwehrgerätehauses in dem Groitzscher Ortsteil voran. Mit der Grundsteinlegung gab es die erste Feier für das Projekt.

Der spendable Gastgeber Maik Kunze, CDU-Bürgermeister von Groitzsch und damit auch dieses Ortsteils, sprach zunächst über mehr als fünfjährige Bemühungen um das entstehende Gebäude. Mit der Fläche der ehemaligen Agross-Werkstatt sei ein guter Standort gefunden worden. Das Gebäude werde das Dorfbild aufwerten, auch wenn natürlich der Zweck – bessere Bedingungen für den Brandschutz und seine Aktiven – im Vordergrund stehe. Seinem Dank an die Fördermittelgeber Freistaat und Landkreis schob er Kritik hinterher: „Bei Kosten von über einer Million hätten es mehr als 236 000 Euro sein können.“ Zumindest sei Sachsen inzwischen dabei, mehr Geld für die Feuerwehren auszugeben. „Da sollte aber auch mehr ins Personal investiert werden.“ Was die Großstolpener sowie Kameraden aus Nachbarwehren wie Groitzsch und Berndorf mit Beifall bedachten.

Einzug im nächsten Jahr

An einen Fertigstellungstermin traute sich Kunze nicht heran. Da gebe es zu viele Faktoren mit Einfluss, wie sich bisher schon gezeigt hatte. „Auf jeden Fall wird der Einzug im nächsten Jahr sein. Vielleicht ja schon eher“, mutmaßte der Bürgermeister. Planer Henning Gräber hält ein Richtfest im September für möglich, sieht aber erst einen Bauabschluss 2019 für realistisch an.

Zeitkapsel in der Wand versenkt

Ortswehrleiter Renee Heilmann sagte, dass seine Truppe stolz sei, ein neues Gebäude zu erhalten. „Unser altes Häuschen ist von 1972, eine Halle fürs Auto und einer kleiner Raum für uns.“ Wie das Projekt habe sich die Grundsteinlegung etwas verzögert, sodass schon die Außenmauern deutlich zu sehen sind. Dann füllte er eine Metallkapsel mit Münzen, der aktuellen Leipziger Volkszeitung, dem Groitzscher Amtsblatt, einer Chronik vom 100-jährigen Bestehen der Wehr 2014 sowie Fotos der Kameraden und ihres Feuerwehr-LO (ein Robur-Lkw). Die verschlossene Hülse versenkte Heilmann in einem Wandloch, das dann Bürgermeister Kunze mit fachmännischer Unterstützung von Maurer Uwe Horch aus der Firma Wolf Bauunternehmen Göpfersdorf zumauerte.

Von Olaf Krenz

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Bornas Wehr ist auf hohem Niveau, das System der Freiwilligen Feuerwehren erfolgreich. Deshalb will die Wehr der ukrainischen Partnerstadt viel übernehmen. Eine Delegation war jetzt vor Ort.

08.06.2018

Die Espenhainer können bald im eigenen Ort einkaufen. Geht es nach dem Bauherren, würde das sogar schon in diesem Jahr der Fall sein. Auch die Stadt macht in der Angelegenheit Tempo.

11.06.2018

Ein Gerücht um ein entführtes Mädchen hat in der letzten Woche Eltern in Groitzsch verunsichert. Die Polizei entkräftet die Spekulationen.

08.06.2018