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Borna Gute Erreichbarkeit entscheidend für Lekkerland
Region Borna Gute Erreichbarkeit entscheidend für Lekkerland
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13:55 19.05.2015

Die Voraussetzungen dafür seien gegeben, macht Oberbürgermeisterin Simone Luedtke klar. Offen ist dagegen weiterhin, wer das Gelände in der Stauffenbergstraße nutzt, wenn die Firma Edeka Nordbayern/Sachsen/Thüringen ihre Segel dort gestrichen hat.

Lekkerland ist das erste Unternehmen, das sich auf dem insgesamt 21 Hektar großen Areal nördlich der Geschwister-Scholl-Straße niederlässt. Der Kontakt zu der Firma, die bundesweit agiert und etwa Tankstellenshops beliefert, war über die Wirtschaftsfördergesellschaft Sachsen zustandegekommen. "Mit denen stehen wir in gutem Kontakt", so die Oberbürgermeisterin.

Lekkerland war auf Borna wegen der guten Verkehrsanbindung aufmerksam geworden. Die Firma hatte auch das Gewerbegebiet Zedtlitzer Dreieck unter die Lupe genommen und sich dann für Borna-Ost entschieden. Ausschlaggebend gewesen, so Luedtke, seien die gute Erreichbarkeit der Flächen, auch für die Mitarbeiter, die das Unternehmen von seinem alten Standort Harthmannsdorf mit nach Borna nimmt. Immerhin gebe es gute Hoffnung, dass ein Teil der insgesamt 120 Arbeitsplätze, die bei Lekkerland entstehen, mit Bornaern oder Leuten aus der Umgebung bestetzt werden.

Unklar ist dagegen weiterhin, was aus dem Gelände des Edeka-Lagers wird. Edeka schließt das Lager bekanntlich und konzentriert alles am neuen Standort Berbersdorf. Diese Entscheidung fiel allerdings schon vor mehr als sieben Jahren. Sowohl ihr Amtsvorgänger Bernd Schröter (Bürger für Borna) und die damalige Bonaer Landrätin Petra Köpping (SPD) als auch sie und der heutige Landrat Gerhard Gey (CDU) hätten sich mit der Edeka-Geschäftsführung wegen einer Nachnutzung des Geländes ins Benehmen gesetzt. Interessenten habe es immer wieder gegeben. Allerdings hätten die sich zurückgezogen, weil Edeka habe niemals genau sagen können, wann sich das Unternehmen aus Borna verabschiedet. Grund dafür, so Luedtke, seien Probleme bei der Errichtung des Lagers in Berbersdorf.

Klarheit herrscht aber darüber, dass die Arbeiten am Lekkerland-Logistikzentrum beginnen sollen, sobald es im nächsten Jahr keinen Bodenfrost mehr gibt, realistischerweise im März. Dabei lasse Lekkerland das Areal von einer anderen Firma bebauen und miete die Gebäude dann an. Die technischen Voraussetzungen dafür seien gegeben, so die Oberbürgermeisterin weiter. Sämtliche Medien lägen im Prinzip an und könnten von den Versorgern wie den Städtischen Werken Borna (SWB) oder dem Zweckverband Wasser/Abwasser Bornaer Land (ZBL) unproblematisch bis zu Lekkerland verlängert werden. Der Logistiker will seinen Betrieb in Borna im September 2015 aufnehmen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 03.06.2014
NIkos Natsidis

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