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Borna Gymnasiumbau in finaler Phase
Region Borna Gymnasiumbau in finaler Phase
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20:41 10.04.2012

. Nach der Insolvenz eines Auftragnehmers im November verzögerte sich der Fertigstellungstermin merklich. Inzwischen kann die Stadtverwaltung aber – neben der Verlängerung des Förderzeitraumes – auch die finale Phase der Bauarbeiten vermelden.

Die räumlichen Anforderungen des Freistaates an ein vierzügiges Gymnasium haben den Anbau notwendig gemacht (die LVZ berichtete). Die Einrichtung war zu klein – für zu viele Schüler. Eine Herausforderung für die Firmen war es, die Beeinträchtigungen für den Schulbetrieb weitgehend gering zu halten. „Eingriffe in die Gebäudesubstanz des Hauptgebäudes erfolgten lediglich im Bereich des Zugangs zur Turnhalle und deren Nebenräumen beziehungsweise als Durchbrüche an der Stirnseite des Erschließungsflurs im Hauptgebäude", erklärte Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) auf Anfrage.

Sechs Millionen Euro wurden in die Umbau- und Modernisierungsarbeiten investiert. Neben dem Neubau wurde die alte Turnhalle zur Mensa umgebaut und das Verwaltungsgebäude saniert. In den naturwissenschaftlichen Fächern werde es mit Hilfe des Neubaus möglich, in gut ausgerüsteten Fachkabinetten den Unterricht auch in kleineren Gruppen zu führen. Laut Stadtverwaltung entstehen in der oberen Etage drei Physikkabinette und in der unteren Etage sieben Klassenzimmer. Hinzu kämen kleinere Räume zur Unterrichtsvorbereitung.

Unter energetischen Gesichtspunkten wurden der Neubau und die Außenwände so konstruiert, dass die Wärme im Winter gespeichert werden kann. Im Sommer soll auch bei großer Hitze eine angenehme Raumtemperatur herrschen. Zur Beleuchtung der Klassenzimmer wurden auf der Süd- und Ostseite des Gebäudes großzügig vertikale Fensterbänder angeordnet. Die Sonnenseite der Glasfassade wurde mit Schutzvorrichtungen ausgestattet, die vor starkem Sonnenlichteinfall schützen sollen. Die Wände zwischen den Klassenzimmern sind mit besonderen schallschutztechnischen Eigenschaften ausgestattet. Selbst ein Schrammschutz im Boden, wo einmal Stühle und Bänke stehen werden, wurde nicht vergessen.Das Gründach, das auf dem Erweiterungsbau aufgebracht wird, übernimmt in seiner Bauweise ebenfalls wärmedämmende Funktionen. Ein spezieller Aufbau bildet die Grundlage für eine dauerhafte „Extensivbegrünung" mit Sedumarten, Stauden und Kräutern sowie Gräsern.

Ursprünglich war das Bauende für Dezember 2011 vorgesehen. „Seitens des Fördermittelgebers erfolgte eine Verlängerung des Förderzeitraumes für die betreffenden Leistungen (Rauch- und Brandschutztüren, Anm. d. Red.) bis März 2012", erklärte Luedtke.

Die Gestaltung der Außenanlagen des Bornaer Gymnasiums soll in den kommenden Tagen abgeschlossen sein (die LVZ berichtete).

Thomas Lieb

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