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Haftbefehl nach sexuellem Missbrauch

Haftbefehl nach sexuellem Missbrauch

Haftbefehl wird nun gegen den Geithainer erlassen, den das Landgericht Chemnitz im November wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes verurteilt hatte. Das erklärte am Mittwoch auf Nachfrage unserer Zeitung die Staatsanwaltschaft Chemnitz.

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Das Urteil des Landgerichtes Chemnitz ist rechtskräftig.

Quelle: Inge Engelhardt

Geithain/Chemnitz. Das Gericht hat den Mann des schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes in zehn Fällen für schuldig befunden und zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von fünf Jahren und vier Monaten verurteilt.

Seit dem 30. November sei dieses Urteil rechtskräftig, erklärte Thomas Mrodzinsky, Sprecher des Landgerichtes, auf Anfrage unserer Zeitung. Die Akten seien am 20. Dezember zur Einleitung der Vollstreckung an die Staatsanwaltschaft übersandt worden. Diese hat den rechtskräftig Verurteilten aufgefordert, sich zu einem Termin Ende Januar zum Haftantritt zu stellen. Da der 33-Jährige dieser Aufforderung nicht nachgekommen ist, folgt nun der Haftbefehl.

Sein Opfer ist heute 14 Jahre alt. Zwischen Sommer 2009 und Herbst 2011 soll es zwischen dem Mann und dem Mädchen, das aus Rochlitz stammt, immer wieder zum Geschlechtsverkehr gekommen sein – angeblich einvernehmlich. Der Geithainer war mit der Familie seines Opfers bekannt und hat bei ihr des Öfteren übernachtet. Auch Fotos und Filmaufnahmen mit entsprechend eindeutigem Inhalt sind entstanden. Laut Hochrechnung der Staatsanwaltschaft dürfte es mindestens 120-mal zum Geschlechtsverkehr zwischen Opfer und Täter gekommen sein.

Angeklagt wurde der Mann im Prozess am 22. November vor dem Landgericht für zehn Fälle, die offensichtlich zweifelsfrei nachzuweisen waren. Anzeige erstattet hatte schließlich die Oma des Mädchens. Die Staatsanwaltschaft hat geprüft, gegen die Eltern der heute 14-Jährigen ebenfalls zu ermitteln. „Gegen Sorgeberechtigte laufen keine Verfahren", erklärte dazu auf LVZ-Nachfrage Birgit Friese, die stellvertretende Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft Chemnitz. Ein Vorprüfungsverfahren habe es gegeben, bestätigte sie. Dabei hätten sich jedoch keine Anhaltspunkte für einen Anfangsverdacht ergeben.

Inge Engelhardt

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