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Halbjahresbilanz: Bornas neue Krippe „Kleinsteins“ punktet mit offenem Konzept

Kindereinrichtung Halbjahresbilanz: Bornas neue Krippe „Kleinsteins“ punktet mit offenem Konzept

Rund ein halbes Jahr nach Eröffnung der neuen Krippe „Die Kleinsteins“ in Borna zieht Einrichtungsleiterin Carolin Reimann eine durchweg positive Bilanz. Bei den Bornaern punktet die Einrichtung laut der 24-jährigen Chefin mit einem jungen Team von Erzieherinnen, ebenso mit einem „offenen pädagogischen Konzept“.

In der Kita „Die Kleinsteins“ arbeitet ein junges Team – Isabel Eisenschmidt, Carolin Reimann, Susen Szech, Christine Hentschel, Sarah Frauendorf.

Quelle: Jens Paul Taubert

Borna. Rund ein halbes Jahr nach Eröffnung der neuen Krippe „Die Kleinsteins“ in Borna zieht Einrichtungsleiterin Carolin Reimann eine durchweg positive Bilanz. Bei den Bornaern punktet die Einrichtung laut der 24-jährigen Chefin mit einem jungen Team von Erzieherinnen, ebenso mit einem „offenen pädagogischen Konzept“.

„Wir sind sehr erfolgreich. Von Beginn an gibt es eine konstant hohe Nachfrage nach freien Plätzen“, sagte Reimann. Im Schnitt seien es drei bis fünf Anmeldungen pro Monat, im Juli kämen vier neue Kinder dazu. Waren es zu Beginn im Dezember noch zehn Mädchen und Jungen zwischen ein und drei Jahren, sind es derzeit 28, die von dem achtköpfigen Team aus Erziehern und einer Heilpädagogin betreut werden. „Bereits im Dezember könnten wir bei der Entwicklung bereits 50 Kinder in der Einrichtung haben“, schätzt die Leiterin. Ausgelegt ist die Kinderkrippe, die ausschließlich Kleinkinder im Alter von ein bis drei Jahren betreut, auf 60 Plätze.

Erst im Dezember öffnete die Einrichtung. Seither steigt die Zahl betreuter Kinder und auch die Anzahl der Erzieher. Drei Erzieherinnen sind bereits seit vergangenem Jahr eingestellt, ab August verstärkt eine weitere Erzieherin das Team, das im Durchschnitt Mitte 20 ist – die Hälfte, darunter auch Reimann selbst, hat erst vor einigen Jahren ihre Ausbildung abgeschlossen. „Das finden die Eltern sehr erfrischend.“ Seit Anfang Mai neu beschäftigt ist zudem Heilpädagogin Mandy Ruckenbrot (27). Sie kümmert sich in erster Linie um die Betreuung eines behinderten Kindes – hilft beim Anziehen oder Essen. Eine weitere Erzieherin aus dem Stammteam lässt sich gerade neben dem Job zur Heilpädagogin ausbilden. Die Krippe versteht sich als Integrationseinrichtung, die Inklusion fördert. Künftig sollen drei behinderte Kinder vor Ort betreut werden.

Auf positive Resonanz stößt auch das offene Konzept: „Die Eltern finden es gut, dass sich ihr Kind so frei bewegen und alles austesten kann.“ Laut Reimann ist die Krippe die erste in Borna, die von Ansatz und Bauweise her ein solch offenes Konzept verfolgt. „Es gibt keine Treppen sondern ebenerdige Räume, keine festen Gruppenverbände, je einen Raum zum Malen, Musizieren, mit Bauklötzen bauen, Bewegung und Puppenspiel“, erläutert die Leiterin. Die Kinder hätten zwar eine Bezugsgruppe mit einer zugewiesene Erzieherin und eigenem Raum, wo sie schlafen und ihre Sachen hätten, könnten tagsüber aber frei entscheiden, in welchen Raum sie gehen möchten.

Dafür würden die großen Verbindungstüren der nebeneinander liegenden vier verschiedenen Funktionsräume geöffnet. Die Betreuung funktioniere von Raum zu Raum übergreifend, die Erzieher gäben einander Bescheid, wo sich ein Kind gerade aufhalte. Der Vorteil: „Die Kinder können ihren Interessen nachgehen, sich ausprobieren und müssen nicht den ganzen Tag über in einem Raum bleiben“, sagte Reimann. Zudem gewöhnten sie sich schell an verschiedene Bezugspersonen. Fällt eine Erzieherin wegen Krankheit aus, sei das kein Problem für die Mädchen und Jungen.

Daneben kommen die Kinder auch sonst voll auf ihre Kosten – etwa im Spielgarten mit Klettergerüst, Schaukel, zwei Sandkästen, Zelt und Tunnel. Erst am Freitag fand dort das erste Sommerfest statt – mit Kinderschminken, Büchsenwerfen, Glücksrad und Rostbratwürsten. Rund 45 Kinder und Erwachsene kamen und feierten. Als Preise gab es Luftballons, Lollis, Pflaster und Kuscheltiere.

Von Oliver Becker

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