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Heinrich Freiherr von Friesen in Rötha beigesetzt

Abschied Heinrich Freiherr von Friesen in Rötha beigesetzt

Abschied von Heinrich Freiherr von Friesen: Unter Anteilnahme zahlreicher Röthaer ist er am Montag in der Familiengrabstätte an der Marienkirche beigesetzt worden. Leipzigs Superintendent Martin Henker leitete gemeinsam mit Röthas Pfarrer Christoph Krebs den Gottesdienst, dem rund 100 Besucher beiwohnten.

Leipzigs Superintendent Martin Henker hat den Gottesdienst so gestaltet, wie es sich Freiherr von Friesen gewünscht hatte.

Quelle: Julia Tonne

Rötha. Unter Anteilnahme zahlreicher Röthaer ist am Montag Heinrich Freiherr von Friesen in der Familiengrabstätte an der Marienkirche beigesetzt worden. Unter den Gästen waren nicht nur Röthas Bürgermeister Stephan Eichhorn (parteilos), sondern auch Bundestagsabgeordnete Katharina Landgraf (CDU), die Röthaer Schützen sowie viele Weggefährten und Freunde. „Sie alle haben das Leben mit ihm geteilt und Begegnungen erlebt, die Ihnen in Erinnerung bleiben werden“, sagte Leipzigs Superintendent Martin Henker, der gemeinsam mit Röthas Pfarrer Christoph Krebs den Gottesdienst gestaltete. Freiherr von Friesen, der 82-jährig verstarb, sei ein „Menschenfänger“ gewesen, jemand, der auf andere zuging und die Gabe besaß, diese für Ideen zu begeistern.

Freiherr von Friesen in der Röthaer Marienkirche

Freiherr von Friesen in der Röthaer Marienkirche.

Quelle: Jens Paul Taubert

„Der Freiherr vereinte vielfältige Begabungen, große Tatkraft und energiegeladene Zielstrebigkeit mit Menschlichkeit, Bildung und kommunikativer Begabung, das alles gewürzt mit Humor“, machte Henker vor den rund 100 Gottesdienstbesuchern deutlich.

Seine Heimatstadt Rötha habe Heinrich nie vergessen können, auch wenn er als Zehnjähriger im Jahr 1945 mit Eltern und Geschwistern gen Westen fliehen musste, um der Verhaftung durch die russische Armee zu entgehen. „Wie gerne hätte er das Schloss wieder aufgebaut, wenn es die Bedingungen zugelassen hätten“, erklärte von Friesens Vetter während des Trauergottesdienstes. Denn die Stadt sei immer sein Paradies gewesen. Auch Eichhorn verabschiedete sich von dem großen Förderer und dankte ihm dafür, dass dieser für die Bewahrung und das Andenken der Röthaer Geschichte gelebt hat.

Von Julia Tonne

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