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Borna Heuersdorfer Taborkirche abgerissen - nur Schuttberge geblieben
Region Borna Heuersdorfer Taborkirche abgerissen - nur Schuttberge geblieben
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16:52 29.06.2010
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Heuersdorf

Im Moment ist nur noch ein Schuttberg am Rande des Tagebaus Schleenhain zu sehen. „Die entweihte Taborkirche des umgesiedelten Ortes Heuersdorf ist nach umfangreichen denkmalpflegerischen und archäologischen Untersuchungen und der Bergung des Kircheninventars zwischen dem 23. und den 25 Juni abgerissen worden“, informierte das Bergbauunternehmen Mibrag auf LVZ-Nachfrage. Voraussichtlich Ende August werde über die Ergebnisse der Untersuchungen informiert.

Heuersdorf. Die Heuersdorfer Taborkirche gibt es nicht mehr. In der vorigen Woche rückten von der Öffentlichkeit unbemerkt die Bagger an und rissen das einstige Gotteshaus nieder. Im Moment ist nur noch ein Schuttberg am Rande des Tagebaus Schleenhain zu sehen. „Die entweihte Taborkirche ist zwischen dem 23. und den 25 Juni abgerissen worden“, informierte das Bergbauunternehmen Mibrag.

Die Taborkirche war am 22. November 2008 bei einem letzten Gottesdienst entwidmet worden. Das Gotteshaus aus dem 19. Jahrhundert sollte ersten Planungen zufolge im Herbst 2009 abgerissen werden, was aber aufgrund der umfangreichen archäologischen Arbeiten verschoben wurde. Die Mibrag sei sich ihrer regionalen Verantwortung bewusst, ließ das Unternehmen wissen. Davon würden unter anderem die Finanzierung zweiter Stiftungen zur Förderung der Archäologie sowie die Unterstützung sozialer und kultureller Projekte und Institutionen zeugen.

Vor dem Abriss war alles Kircheninterieur ausgebaut worden (die LVZ berichtete). Darunter befindet sich auch die Orgel, ein Instrument des Kreutzbach-Schülers Gotthilf Bärmig von 1867.

Die über 700 Jahre alte Heuersdorfer Emmauskirche wurde wie berichtet durch einen spektakulären Transport nach Borna gerettet. Seit Oktober 2007 steht sie an der Stadtkirche.

fp

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