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Borna Hindernisparcours für den Rollator
Region Borna Hindernisparcours für den Rollator
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14:52 19.05.2015
Wer auf den Rollator angewiesen ist, der hat es hier schwer: der Fußweg in der Zedtlitzer Hauptstraße. Quelle: Thomas Kube

Er in der Nummer 21, seine Großmutter im Haus Nummer 35. Keine Entfernung an sich. Für die alte Dame allerdings ein schwer überwindbarer Hindernisparcours. "Der Fußweg ist schlecht, so dass meine Oma oft nicht zu uns kommen kann", sagt Demmler. Zumindest auf dieser Strecke bestehe die Gefahr, dass sein Oma hängen bleibt, wenn sie mit dem Rollator unterwegs ist. Die Stadt unternehme aber nichts.

Von Problemen mit Fußwegen berichtet auch die Vorsitzende des Wyhrataler Ortschaftsrates, Brigitte Beyer (CDU). Gerade entlang der ehemaligen Bundesstraße 95, sowohl in Zedtlitz als auch in Neukirchen, seien die Fußwege schlecht. Deshalb habe der Ortschaftsrat die Instandsetzung der Fußwege auch ganz oben auf seine Prioritätenliste gesetzt. Die Liste enthält Positionen, von denen die Ortschaftsräte wünschen, dass sie die Stadt abarbeitet beziehungsweise im konkreten Fall für Instandsetzungen sorgt. Allerdings habe die Stadt die Reparaturwünsche für die Fußwege an die letzte Stelle ihrer Planungen gesetzt. "Uns wurde gesagt, dass das nur gemacht werden kann, wenn noch Geld übrig ist." Anderes sei wichtiger. Dabei gebe es auch in anderen südlichen Ortsteilen Reparaturbedarf. Etwa in Thräna in der Straße des Aufbaus oder an einem Stück der Eschefelder Straße in Wyhra.

Aus der Stadtverwaltung heißt es, der schlechte Zustand des Gehweges in der Zedtlitzer Hauptstraße sei bekannt. Dessen Instandsetzung sei im Zusammenhang mit der Erneuerung der Straße durch das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) geplant. Einen entsprechenden Termin habe die Landesbehörde aber noch nicht genannt. Die entsprechenden Baupläne würden erst im Januar veröffentlicht, so dass die Stadt davon ausgehe, dass der Fußweg im nächsten Jahr repariert wird. Und bis dahin bleibt der Weg zwischen der Zedtlitzer Hauptstraße 21 und 35 weiterhin beschwerlich.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.09.2014
Nikos Natsidis

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