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Historische Altstädte, Wege an der Mulde und Pilgerreise machen Lust auf Landurlaub 

Tourismus Historische Altstädte, Wege an der Mulde und Pilgerreise machen Lust auf Landurlaub 

Ob Wurzener Dom oder Schloss Colditz, Lutherweg oder gut ausgebaute Radpisten entlang der Mulde: Mit seinen Ausflugszielen ist der Landkreis Leipzig inzwischen eine gute Adresse für Touristen. Rasant steigende Übernachtungszahlen belegen das. Deshalb werden Lobbyisten und Betreiber von Erholungseinrichtungen auf der Touristik & Caravaning, die in Leipzig beginnt.

Atmosphäre im Schlosshof Colditz. Gäste aus dem gesamten Landkreis reisen für den weihnachtlichen Rummel an.

Quelle: Thomas Kube

Landkreis Leipzig. Urlaub vor der eigenen Haustür liegt im Trend. Das bescheinigen Touristiker aktuellen Umfragen zufolge den Deutschen. Dass die Region rund um Leipzig davon profitiert, steht für Katharina Sparrer außer Frage. „Wir verzeichneten im vorigen Jahr sachsenweit den stärksten Zuwachs an Übernachtungszahlen“, sagte die Geschäftsführerin im Tourismusverband Sächsisches Burgen- und Heideland. Damit dieser positive Trend anhält, wirbt Sparrer gemeinsam mit Vertretern touristischer Einrichtungen im Landkreis auf der am Mittwoch beginnenden Touristik & Caravaning in Leipzig um potente Besucher. Der Irrgarten in Kohren-Sahlis, das Kur- und Freizeitbad Riff, Hotels in Altstädten, Bauernhöfe, Restaurants, Anbieter von Rad- und Reittourismus – sie alle bemühen sich um die Gunst der Gäste.

Dazu finden sie sich am Gemeinschaftsstand in Halle 5 (B 48 bis 52) ein, der auf Landurlaub in Sachsen setzt. Wie erlebnisreich ein solcher Urlaub werden kann, weiß Sparrer aus erster Hand. Die passionierte Reiterin weiß, dass es zahlreiche Anbieter gibt, die eine Antwort auf diesen Trend haben. Sie hat Prospekte, die auf Veranstaltungen im nächsten viertel Jahr verweisen und ein Gastgeberverzeichnis offerieren. „Wir haben ein Special zu Radtouren und Wanderungen aufgelegt“, so die Fachfrau. Auch das Reformationsjubiläum im nächsten Jahr ist ein Zugpferd. Erlebnisreiche Highlights an der 550 Kilometer langen Pilgerstrecke durch den Freistaat wollen entdeckt werden. „Vor allem Städte wie Borna und Grimma können davon profitieren“, so Sparrer. Pünktlich zum 500. Jahrestag der Reformation hat der Verband einen Pilgerpass aufgelegt – zum Abstempeln müssen die Pilger durch den Landkreis. Zeitlos schön seien die Schlösser und Burgen – beispielsweise der Dom in Wurzen und das Colditzer Schloss.

Unterstützt wird Sparrer von Vertretern des Kur- und Freizeitbades „Riff“. Für diese Einrichtung sind Messen wie die Touristik & Caravaning im Herbst und die Haus-Garten-Freizeit ein Muss.Das Team wirbt für den Wellness- und Spaßtempel, zugleich aber auch für die Kurstadt Bad Lausick. Wer hier am Glücksrad dreht, kann Freikarten für das Bad oder süße Trostpreise gewinnen. Zu finden ist das „Riff“ in Halle 5, Stand B 50/52.

Mit dem „Irrgarten der Sinne“ hat unter demselben Dach, nur ein kleines Stück entfernt (Stand A 47), ein Anbieter aus dem Kohrener Land einen Messe-Stammgast, seinen Platz. „Die Gäste des Sommers werden im Winter gemacht“, sagt Jörg Günther, der den Irrgarten gemeinsam mit seiner Frau Karola seit einem Jahrzehnt betreibt. Auf die Messe bringt er wieder sein Riesenrad mit, aber - und das ist neu - Hängezelte, die im Fels oder im Geäst von Bäumen platziert werden. Die sollen neugierig machen auf 24 Stunden Abenteuer im Streitwald, ein neues Angebot, das im Sommer 2016 noch nicht wie erhofft zum Tragen kam - weil das Wetter nicht passte. „Nächstes Jahr wird es auf jeden Fall“, sagt Günther, malt die Nacht im Baum aus, eine Nachttour mit Fledermaus-Detektor und ein Waldfrühstück samt Schinken-Ei in der Bratschaufel inklusive.

Einen Messe-Pionier der ersten Stunde werden die Besucher indes vermissen. Zum ersten Mal ist der Fremdenverkehrsverband Kohrener Land, finanziell angeschlagen und mitten in der Umstrukturierung, nicht dabei. „Wir bedauern das sehr. Leichtgefallen ist uns diese Entscheidung nicht“, sagt Vereinschef Karsten Richter. Doch die Messe-Präsenz „hätte uns die Zeit genommen, die wir dringend brauchen für existenzielle Aufgaben“ – etwa der Vorbereitung der Mitgliederversammlung am 1. Dezember, auf der die Weichen neu gestellt werden sollen. Dass die Abwesenheit auf der Messe keinesfalls ein Abschied für immer sei, betont Richter ausdrücklich: „Für die Haus-Garten-Freizeit im Frühjahr sind wir schon angemeldet.“

Touristik & Caravaning, Mittwoch bis Sonntag auf der Leipziger Messe, täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, am Buß- und Bettag ab 11 Uhr, Tageskarte 11 Euro (ermäßigt 9 Euro).

Von Ekkehard Schulreich und Birgit Schöppenthau

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