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Hoffen auf Fortschritt am "Haussee"

Hoffen auf Fortschritt am "Haussee"

Auch in diesem Jahr dürfte es mit der Nutzung des Bockwitzer Sees als Freizeitareal nichts werden. Zwar ist immer wieder die Rede von einem Interessenten, in Sack und Tüten ist allerdings derzeit nicht.

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Könnte zu einer Perle werden: der Bockwitzer See, für den sich auch ein unbekannter Investor interessiert.

Quelle: Archiv

Borna. Landrat Gerhard Gey (CDU) macht aber einmal mehr deutlich, dass am Bornaer "Haussee" etwas passieren muss.

Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) hält sich offiziell bedeckt. Ob der Investor, der an dem einstmals heiß umkämpften Gebiet, Stichwort Prisma/Seehaus, aktiv werden könnte. Ideen wie Ruder- und Tretboote oder auch ein Strandcafé umsetzen will, mag sie nicht bestätigen. Auch ein Campingplatz gilt als vorstellbar und natürlich ein Badestrand. Landrat Gey bestätigt immerhin, dass es noch ein paar Fragen beziehungsweise Wünsche des potenziellen unbekannte Investors gibt, die nicht mit dem aktuellen Bebauungsplan übereinstimmen. "Von seiten des Naturschutzes gab es kritische Anmerkungen." Dabei gehe es um den konkreten Standort am See, den ein Investor nutzen könnte, wobei, so viel scheint klar, an der Frage ob sich jemand am Wasser oder weiter weg niederlassen darf, entscheidendes hängt.

Dabei schwärmt der Landrat von dem Gewässer im Bornaer Osten, das allerdings hinsichtlich des Baugrunds seine Tücken hat. Es handelt sich schließlich um eine Art Kippenboden mit entsprechenden Risiken in Sachen Stabilität.

Es sei jedenfalls schade, dass das Areal noch nicht genutzt werde, sagt der Landrat weiter. Das liege, was die Verkehrsanbindung via Autobahn 72 anbelange, äußerst günstig und könnte speziell für Leute aus dem Raum Chemnitz attraktiv sein.

Den Bockwitzer See gibt es seit dem Jahr 2005, nachdem der ehemalige Braunkohletagebau Borna-Ost von 1993 an mit Grundwasser volllief. Der See ist einer der größten in Sachsen. Mit über 180 Vogel- und zwölf Amphibien- sowie vier Reptilienarten hat das Gebiet eine reichhaltige Fauna. Auf einem Teil des Areals weiden Rinder.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 19.03.2014
Nikos Natsidis

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