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Hoffnung für das Freibad

Hoffnung für das Freibad


Borna. Hoffnung fürs geschlossene Freibad An der Wyhraaue: Die jedenfalls nährt ein Beschlussantrag der Linken-Stadtratsfraktion, mit dem Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) beauftragt werden soll, Finanzmittel für Planungsleistungen zu beschaffen.

. Damit sollen die Voraussetzungen für die Wiedereröffnung des 2006 geschlossenen Bades geschaffen werden.

Für die Oberbürgermeisterin ist klar, „dass wir das Bad schon wieder hätten in Betrieb nehmen können, wenn die Pumpen nicht sofort nach der Schließung ausgebaut worden wären". So aber müssten die Bassins oder vielmehr das, was davon noch übrig ist, weiter in ihrem Dornröschenschlaf verharren. Aus der Idee, das Freibad zum Bestandteil der erfolglosen Landesgartenschau-Bewerbung zu machen und damit wiederzubeleben, ist bekanntlich nichts geworden (Luedtke: „Das war auch nicht der Grund für unser Scheitern."). Das Ziel, das Freibad wiederzueröffnen, ein markantes Versprechen des Luedtke’schen Rathaus-Wahlkampfes vor drei Jahren, stehe nach wie vor, so die Oberbürgermeisterin.

Wobei sie einräumt, dass das vielleicht nicht bis zum Ende der aktuellen Legislaturperiode klappt. Weichen dafür sollen aber jetzt mit einem Antrag gestellt werden, der auf Initiative der Linken-Fraktion zustande gekommen ist und den auch die drei SPD-Stadträte Manuela Krause, Klaus Sachse und Oliver Urban sowie Fritz Schreiber (CDU-Fraktion) unterzeichnet haben. Inhalt ist nach Angaben von Linken-Fraktionschef Gunther Sachse die Beauftragung der Oberbürgermeisterin, Geld für die Planungsleistungen bis hin zur Ausführungsplanung zu beschaffen. Nach Ansicht von Luedtke wäre dies „der Startschuss zur Wiederbelebung des Freibades". Dies sei für sie eine „Herzensangelegenheit". Falls der Stadtrat dem Beschlussantrag zustimme, könnten im Haushalt des nächsten Jahres entsprechende Mittel eingeplant werden. Anschließend komme es auf die Bürger an, das Projekt mit Ideen und Taten zu unterstützen.

Wobei es im Endeffekt um erhebliche Mittel geht. Allein die Sanierung von Becken und Pumpen kostet nach Angaben der Oberbürgermeisterin anderthalb Millionen Euro. Die Instandsetzung der Gebäude wird mit dieser Summe ebenso wenig gedeckt wie das gesamte Umfeld.

Nikos Natsidis

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