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Borna Hunderte feiern das Park- und Teichfest in Kitzscher
Region Borna Hunderte feiern das Park- und Teichfest in Kitzscher
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11:53 01.07.2013
Die große Gruppe der Kitzscheraner Kindertagesstätte „Wirbelwind“ erfreut die Besucher im Festzelt beim Park- und Teichfest mit Gesang und Gedichten – einer von vielen Programmpunkten. Quelle: René Beuckert
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Kitzscher

Neben Live-Auftritten auf der Bühne, die nicht nur den Kindergartenkindern eine breite Zuschauerkulisse bot, sondern genauso dem Frauenchor. „Es sind die Vereine, die das Stadtfest ermöglichen“, sagt Bürgermeister Maik Schramm (parteilos). Vereine hielten das kulturelle Leben aufrecht. Zudem brächten sie sich bei der Ausgestaltung des Festes besonders ein, so Schramm. Fast unbemerkt wurde das Volleyballturnier auf dem Sportplatz ausgetragen, dessen Sieger am Nachmittag geehrt wurden. Auch wenn Seifenkistenrennen bisher noch keine sportliche Disziplin ist, ging es in der Lärchenstraße mit den schnellen Flitzern sportlich zu. „Wir habenschon vor Jahren solche Rennen ausgetragen.

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Doch um einen neuen Anreiz zu schaffen, fanden zwischenzeitlich auf dem Teich Bootsduelle statt. Zum Park- und Teichfest haben wir diese Tradition neu belebt“, sagte Schramm. Es gibt sogar einen Wanderpokal, der aus einem Lenkrad besteht. Das Rentnerpaar Karin und Ulrich Künstler schauten sich das Rennspektakel aus nächster Nähe an, wobei es von den Schülerinnen der Mittelschule auf offener Straße einen Kaffee und Muffins angeboten bekam. „Eine schöne Geste, das lehnen wir nicht ab“, so Ulrich Künstler. Die Schülerinnen wollen den Erlös des Verkaufs für einen vom Hochwasser betroffenen Kindergarten in Grimma spenden. „Wir haben zwar einen Stand aufgebaut, doch wenn wir die Leute auf der Straße direkt ansprechen, kommt mehr Geld in die Spendenkasse“, erklärt die Sechstklässlerin Erja-Johanna Ludewig. Zog anfangs das Seifenkistenrennen die Besucher vom Festplatz, so wandelte sich das Bild danach. Obwohl leichter Regen einsetzte, ließen es sich die Leute nicht nehmen den zahlreichen Veranstaltungen beizuwohnen.

Ob Unterhaltung im Festzelt, ein Ponyritt durchs Gelände oder beim Drehen des Glücksrades, für Unterhaltung bis in die Abendstunden hinein war gesorgt. Giovanni Lohse hatte den Dreh am Glücksrad raus. „Ich habe eine Taschenlampe gewonnen“, freute er sich. Ute Meier aus Dittmannsdorf kam mit ihren Enkelkindern. Sie fand, dass für die Kinder einiges geboten wird. Früher habe sie in ihrem Dorf genauso gefeiert. Das habe sich bis heute erhalten. „Meine Kinder haben noch Spiele wie Eierlauf und Sackhüpfen miterlebt. So etwas würde das Fest noch bereichern.“Nicht nur der Frauenchor hatte seinen großen Bühnenauftritt, auch die Freunde des Chores zeigten sich mit dem Verkauf von Kaffee und Kuchen engagiert. Neben den anderen Vereinen bringen wir uns auf diese Weise in das Fest mit ein“, sagte Heidi John.

René Beuckert

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