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Borna Impfungen als beste Prophylaxe
Region Borna Impfungen als beste Prophylaxe
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17:44 26.10.2011
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. Auf jeden Fall mussten elf Landkreisbewohner 2010 wegen einer Grippeerkrankung in einem sächsischen Krankenhaus behandelt werden. Für alle, die sich schützen möchten: Jetzt ist die beste Zeit für eine Impfung.

„Die Grippeschutzimpfung ist die beste Prophylaxe zur Verhütung einer Virusgrippe mit ihren möglichen Komplikationen wie zum Beispiel Lungen- und Herzentzündung", betont Dr. Annemarie Krieger, Fachärztin für Innere Medizin im Gesundheitsamt des Landkreises Leipzig. Eine Grippesaison dauert in der Regel von Oktober bis April. Bisher seien für die aktuelle Saison im Landkreis noch keine Grippefälle gemeldet worden, erklärt auf LVZ-Nachfrage Saskia Bille, Koordinatorin im Büro des Landrates.

Die Zahl der erfassten Grippe-Erkrankungen der Saison 2010/2011 zeige im Vergleich zu den Vorjahren einen geringen Anstieg der Fälle. Der Höhepunkt habe dabei zwischen Ende Januar und etwa Mitte März 2011 gelegen. „Eine Dunkelziffer an Virusgrippe-Erkrankungen ist wahrscheinlich, da auch nicht jeder Bürger den Arzt aufsucht", so Bille.

Ausreißer in der Statistik nach oben ist die Pandemie 2009/2010. Im Jahre 2009 lagen laut Kamenzer Statistik 91 Einwohner des Landkreises Leipzig wegen einer Grippeerkrankung in einem sächsischen Krankenhaus. Wobei bei 25 von ihnen Vogelgrippe-Viren nachgewiesen wurden. Laut Bille sei davon auszugehen, dass die behandelnden Ärzte den Virusnachweis nach dieser Ausnahme-Saison verstärkt hätten.

„Je höher die Durchimmunisierungsrate ist, um so geringer ist das Risiko, an der echten Virusgrippe zu erkranken", betont Dr. Krieger. Deshalb werde angestrebt, die Impfzahlen zum Schutz des einzelnen Bürgers und somit der Bevölkerung zu erhöhen, um eine Häufung von Grippeerkrankungen bis hin zur Epidemie zu verhindern.

Jetzt, noch vor Beginn der nasskalten Jahreszeit, ist die beste Zeit für eine Schutzimpfung. Diese führt insbesondere der Hausarzt oder das Gesundheitsamt durch. Die Kosten trägt meist die Krankenkasse. Mit dem Eintritt des Impfschutzes ist rund 14 Tage nach erfolgter Impfung zu rechnen, er hält etwa sechs Monate. Die Impfempfehlung besteht generell für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und besonders für chronisch Kranke jeden Alters, ältere Menschen, Personen mit gesundheitlicher Gefährdung infolge eines chronischen Grundleidens sowie bestimmte Berufsgruppen mit Publikumsverkehr.

Ein fieberhafter Infekt sollte vor der Impfung zehn bis 14 Tage zurück liegen. „Die Impf-Indikation wird durch den Arzt geprüft", so Bille. In der zurückliegenden Grippe-Saison 2010/2011 habe die Impfbereitschaft im Landkreis im Schnitt der Vorjahre gelegen – ausgenommen wieder die Pandemie 2009/ 2010.

Inge Engelhardt

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