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Borna In Kitzen und Neukirchen werden Lagerhaus und Container mit Graffiti gestaltet
Region Borna In Kitzen und Neukirchen werden Lagerhaus und Container mit Graffiti gestaltet
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16:43 21.08.2017
Der Spielzeug-Container braucht dringend ein neues Äußeres, finden nicht nur die Kinder, sondern auch Charlene Barthel, Silvia Ehritt und Konstanze Lange (hinten, von links). Quelle: Julia Tonne
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Borna/Pegau

Sowohl im Bornaer Ortsteil Neukirchen als auch im Pegauer Ortsteil Kitzen greifen Grundschüler und Jugendliche in den nächsten Wochen zu Spraydosen, um sich an Graffiti zu probieren. Während in Kitzen ein kleines ungenutztes Lagerhaus an der Hauptstraße als Grundlage dient, wird in Neukirchen der Spielzeug-Container aufgehübscht. Das Energieunternehmen EnviaM fördert diese Graffiti-Präventionstage mit jeweils 1500 Euro.

„Die Präventionstage bestehen aus einem Theorie- und einem Praxisteil und werden von Ralf Hecht und Susann Seifert aus Altenburg umgesetzt“, erklärt Konstanze Lange, EnviaM-Kommunalbetreuerin. Schon das Paar an sich sei interessant, schließlich war er früher Sprayer, sie Mitarbeiterin des Ordnungsamtes. Inzwischen leben und arbeiten sie zusammen, um einerseits die illegale Seite des Sprayens deutlich zu machen, andererseits Kindern die Möglichkeit zu geben, diese Kunstform auszuprobieren.

„Graffiti ist ein schwieriges Thema“, sagt Charlene Barthel, Kunstlehrerin in Neukirchen. Denn sowohl der gesundheitliche Aspekt als auch die teilweise Illegalität gehörten unweigerlich dazu. Daher sei diese Art der Kunst nur schwer in der Schule umsetzbar. Umso dankbarer sind sie und Schulleiterin Silvia Ehritt, dass ihre Bewerbung bei EnviaM erfolgreich war. Etwas Geduld müssen Lehrer und Schüler aber noch aufbringen, im Frühjahr geht es hier erst damit los, den Container zu besprühen.

Der Jugendclub in Kitzen ist bei den Planungen schon etwas weiter. Am 16. und 17. September greifen die Jugendlichen zu Farbdosen und Atemschutzmasken, um dem kleinen Lagerhäuschen ein neues Aussehen zu verpassen. „Das hat es auch dringend nötig, vor allem, weil es direkt an der Straße liegt und daher so offensichtlich ist“, sagt Antje Müller, Leiterin des Jugendclubs.

Von Julia Tonne

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