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Borna Jahnbad eröffnet
Region Borna Jahnbad eröffnet
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20:13 04.03.2012
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. Das Sieben-Millionen-Euro-Projekt wurde am Nachmittag von 100 Anbadern in Beschlag genommen, nachdem zuvor Vereinssportler sowie die Bornaer Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) den Sprung ins Wasser gewagt hatten.

So voll dürfte der Aldi-Parkplatz gegenüber der Schwimmhalle an einem Sonntagvormittag selten gewesen sein. Das Jahnbad, wie das völlig umgestaltete Gebäude aus den 70er Jahren nunmehr heißt, lockte zahlreiche Gäste an. Zur Eröffnung gab es ein buntes Programm, in dem sich die Synchronschwimmerinnen des SC Flamingo Zwickau präsentierten. Oberbürgermeisterin Luedtke erinnerte daran, dass nach Ende der Abrissarbeiten nur noch die leere Hülle der Halle stand. Darin befinden sich mittlerweile ein zwölfeinhalb mal 25 Meter großes Schwimmbecken sowie ein Nichtschwimmer- und ein Planschbecken nebst Rutsche. Das Schwimmbecken ist zwischen 1,80 bis 3,60 Meter tief, so dass auch die Mitglieder des Tauchsportclubs Borna zum Zuge kommen. Nicht zu vergessen insgesamt drei Saunen, Umkleidekabinen und ein großer Ruhe- und Liegebereich – alles in bunten Farben gehalten, die allein schon den Kontrast zur einstigen Volksschwimmhalle deutlich machen.

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Begonnen hatten die Arbeiten unter Federführung des Planungsbüros Bautzen im Sommer 2010. In der alten Halle waren zuvor – im Jahr 2009 –

58 000 Badegäste gezählt worden.

Für Unterhaltung sorgten bei der Eröffnungsveranstaltung gestern auch Oberbürgermeisterin Luedtke sowie ihre Amtskollegen Maria Gangloff (Böhlen/Linke) und Henry Graichen (Neukieritzsch/CDU). Sie stürzten sich in Tauchermontur ins bläulich schimmernde Wasser, um ein symbolisches blau-gelbes Band unter Wasser zu durchtrennen. Unterstützt wurden sie dabei vom Espenhainer Bürgermeister Jürgen Frisch und dem Bornaer Bürgermeister Frank Stengel, die der Aktion verkleidet als Neptun und Eisbär ein maritimes Gepräge gaben.

Jürgen Wieczorek, stellvertretender Präsident des Kreissportbundes, unterstrich die Bedeutung des Jahnbades als klassische Schwimmhalle. Von denen gebe es in der Region im Gegensatz zu Spaßbädern nur sehr wenige. Der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete verwies darauf, dass sich das nächste Hallenbad in Grimma befindet.

Lob für die neue Halle kam auch vom Dresdner Innenministerium, einem wichtigen Fördermittelgeber. Immerhin stammen drei Viertel der Gesamtkosten aus Fördertöpfen. Christian Weßling, in Vertretung von Innenminister Markus Ulbig (CDFU) gekommen, ärgerte sich „maßlos", ohne Badehose angereist zu sein.

© Standpunkt

Nikos Natsidis

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