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Jan Hoppenstedt rückt an die Spitze der Stadtwerke Borna

Energiebranche Jan Hoppenstedt rückt an die Spitze der Stadtwerke Borna

An der Spitze der Stadtwerke Borna hat es einen Wechsel gegeben. Der langjährige Geschäftsführer Mario Maron stieg Ende Februar aus dem kommunalen Versorger aus. Am 1. März stellte sich Jan Hoppenstedt als Chef des Energieversorgers den Mitarbeitern vor. Dabei sagte er, welche Veränderungen es geben wird.

Will die Stadtwerke Borna in allen Sparten ausbauen: Jan Hoppenstedt führt das kommunale Unternehmen seit 1. März.

Quelle: Jens Paul Taubert

Borna. Er ist groß, schlank, hat grau meliertes Haar und ein gewinnendes Lächeln. Jan Hoppenstedt steht seit 1. März an der Spitze der Stadtwerke Borna. Aus früheren Tätigkeiten, unter anderem bei Eon Energie und dem Umwelt- und Energiedienstleister Badenova, bringt der 46-Jährige Erfahrungen im Bereich der Wärme- und Stromversorgung mit. Auch die Struktur eines kommunalen Unternehmens ist ihm vertraut. An Badenova halten neben der Thüga mehr als sechs Kommunen, unter anderem die Städte Freiburg, Offenburg und Lörrach, Beteiligungen. „Mich hat gereizt, in einem Stadtwerk mit allen Sparten die Verantwortung zu übernehmen“, so Hoppenstedt. Bei Badenova war der Manager für die Wärmegesellschaft verantwortlich.

Da zwischen dem alten und dem neuen Geschäftsführer keine Übergabe stattfand, ist Hoppenstedt derzeit dabei, sich einen Überblick zu verschaffen. „Von den Mitarbeitern bin ich herzlich aufgenommen worden“, sagte er. Eine Vision für das Stadtwerk mit seinen Erzeugungseinheiten und dem Strom-, Fernwärme- und Gasnetz habe er bereits. „Wir wollen für die Kunden eine sichere und günstige Energieversorgung gewährleisten“, sagte Hoppenstedt. Innerhalb des Unternehmens wolle er analysieren, in welchen Bereichen zusätzliches Geschäft zu generieren sei. Er könne sich vorstellen, mehr Wertschöpfung in der Region zu halten. „Das könnte bedeuten, dass sich Mitarbeiter qualifizieren“, ergänzte er. An der Zahl der Beschäftigten, die derzeit im gesamten Unternehmen bei 40 liegt, werde er vorerst nicht rütteln. Es sei nicht geplant, über das Personal die Kosten zu reduzieren. „Wachstum ist die Idee.“

Mit der Erneuerung der Erzeugungsanlagen des Blockheizkraftwerkes im Gewerbegebiet Am Wilhelmschacht haben die Mitarbeiter der Stadtwerke in diesem Jahr ein Millionen-Projekt vor der Brust. Wie Hoppenstedt sagte, würden derzeit die Planungen laufen. Die Zerlegung der 20 Jahre alten Anlage soll mit Ende der Heizperiode beginnen. Zudem ist die Demontage des stillgelegten Kraftwerkes im Zentrum geplant.

Hoppenstedt ist verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von fünf und sieben Jahren. Der frühere Handballer ist sportlich aktiv und spielt heute Tennis und fährt Rad. Er setzt auf lokale Präsenz und Netzwerk mit allen Akteuren in der Kommune. Für seine Familie ist er derzeit auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Im Moment pendelt er noch zwischen Borna und Freiburg.

 

Von Birgit Schöppenthau

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