Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Borna Jan Hoppenstedt rückt an die Spitze der Stadtwerke Borna
Region Borna Jan Hoppenstedt rückt an die Spitze der Stadtwerke Borna
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:00 04.03.2016
Kommt jetzt täglich durch diese Tür: Jan Hoppenstedt ist neuer Chef der Stadtwerke Borna. Quelle: Jens Paul Taubert
Anzeige
Borna

Er ist groß, schlank, hat grau meliertes Haar und ein gewinnendes Lächeln. Jan Hoppenstedt steht seit 1. März an der Spitze der Stadtwerke Borna. Aus früheren Tätigkeiten, unter anderem bei Eon Energie und dem Umwelt- und Energiedienstleister Badenova, bringt der 46-Jährige Erfahrungen im Bereich der Wärme- und Stromversorgung mit. Auch die Struktur eines kommunalen Unternehmens ist ihm vertraut. An Badenova halten neben der Thüga mehr als sechs Kommunen, unter anderem die Städte Freiburg, Offenburg und Lörrach, Beteiligungen. „Mich hat gereizt, in einem Stadtwerk mit allen Sparten die Verantwortung zu übernehmen“, so Hoppenstedt. Bei Badenova war der Manager für die Wärmegesellschaft verantwortlich.

Da zwischen dem alten und dem neuen Geschäftsführer keine Übergabe stattfand, ist Hoppenstedt derzeit dabei, sich einen Überblick zu verschaffen. „Von den Mitarbeitern bin ich herzlich aufgenommen worden“, sagte er. Eine Vision für das Stadtwerk mit seinen Erzeugungseinheiten und dem Strom-, Fernwärme- und Gasnetz habe er bereits. „Wir wollen für die Kunden eine sichere und günstige Energieversorgung gewährleisten“, sagte Hoppenstedt. Innerhalb des Unternehmens wolle er analysieren, in welchen Bereichen zusätzliches Geschäft zu generieren sei. Er könne sich vorstellen, mehr Wertschöpfung in der Region zu halten. „Das könnte bedeuten, dass sich Mitarbeiter qualifizieren“, ergänzte er. An der Zahl der Beschäftigten, die derzeit im gesamten Unternehmen bei 40 liegt, werde er vorerst nicht rütteln. Es sei nicht geplant, über das Personal die Kosten zu reduzieren. „Wachstum ist die Idee.“

Mit der Erneuerung der Erzeugungsanlagen des Blockheizkraftwerkes im Gewerbegebiet Am Wilhelmschacht haben die Mitarbeiter der Stadtwerke in diesem Jahr ein Millionen-Projekt vor der Brust. Wie Hoppenstedt sagte, würden derzeit die Planungen laufen. Die Zerlegung der 20 Jahre alten Anlage soll mit Ende der Heizperiode beginnen. Zudem ist die Demontage des stillgelegten Kraftwerkes im Zentrum geplant.

Hoppenstedt ist verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von fünf und sieben Jahren. Der frühere Handballer ist sportlich aktiv und spielt heute Tennis und fährt Rad. Er setzt auf lokale Präsenz und Netzwerk mit allen Akteuren in der Kommune. Für seine Familie ist er derzeit auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Im Moment pendelt er noch zwischen Borna und Freiburg.

Von Birgit Schöppenthau

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Sie gingen immer nach dem gleichen Muster vor: Eine Gruppe von Ausländern kam kurz vor Ladenschluss in den Bornaer Vollsortimenter Kaufland. Dort schlenderten die Männer durch den Markt und füllten die Taschen. Häufig entkamen sie unerkannt. Aber im Dezember konnten zwei von ihnen durch Polizisten des Reviers in Borna gefasst werden.

04.03.2016

Wenn von einem neuen Kindergarten die Rede ist, sind die Knirpse im „Regenbogenland“ in Regis-Breitingen gleich hellwach. Lieber heute als morgen hätten sie den, vor allem mehr Platz wünschen sie sich. Doch so weit ist es noch nicht, vorerst kämpft die Stadt um Fördermittel. Für Bürgermeister Wolfram Lenk (Linke) ist klar, dass noch in diesem Jahr etwas passieren muss.

23.03.2018

Ein Unternehmen aus Erkner (Brandenburg) bei Berlin möchte auf dem südöstlichen Teil der Halde Trages eine Fotovoltaikanlage bauen. Das Gelände ist die ehemalige Schutt-Deponie Kitzscher, auf der zu DDR-Zeiten unterschiedlichste Abfälle verkippt wurden. Der Stadtrat von Kitzscher beschloss einstimmig, die nötigen Planungen voranzutreiben.

03.03.2016
Anzeige