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Borna Jubel in Böhlen: Innenminister bringt Förderbescheid für die neue Sporthalle
Region Borna Jubel in Böhlen: Innenminister bringt Förderbescheid für die neue Sporthalle
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12:54 01.06.2017
Innenminister Markus Ulbig (2. von rechts) bringt den Fördermittelbescheid über 1,5 Millionen nach Böhlen. Quelle: Julia Tonne
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Böhlen

Für Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) war am Mittwochabend nicht ganz eindeutig, wer mehr strahlte: Sonne oder Böhlener. Verwundern konnte ihn das aber nicht, schließlich hatte er den Fördermittelbescheid für den Bau der neuen Zweifeldsporthalle im Gepäck. Also knapp 1,5 Millionen Euro – in Schriftform natürlich. Und eben darauf hatten Stadtverwaltung und Bewohner schon lange gewartet, denn der Neubau hing bisher in der Warteschleife. „Wir sind in Sachsen sehr stolz, dass das Thema Sport eine so große Rolle spielt“, sagte er. Und gerade hier in Böhlen seien die Fördermittel gut eingesetzt. Immerhin werde die Sporthalle zukünftig nicht nur von den Schülern genutzt, sondern auch von den vielen Vereinen.

Böhlens Bürgermeister Dietmar Berndt (parteilos) machte keinen Hehl aus seiner großen Freude, monatelang hatte er zusammen mit Verwaltung, Stadtrat und Böhlenern alle Hebel in Bewegung gesetzt, um das Ministerium von dem Vorhaben zu überzeugen. Was wohl letztlich den Ausschlag gab, war sicherlich der marode Zustand der jetzigen Mehrzweckhalle am Freibad. Sie ist durch Alter und Wasserschäden so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass eine Sanierung nicht mehr in Frage gekommen wäre.

Insgesamt, so sehen es die Planungen vor, schlägt der Bau der neuen Halle auf dem Schulgelände mit rund 3,4 Millionen Euro zu Buche. Davon muss die Stadt 1,9 Millionen Euro aus eigener Tasche aufbringen. In den vergangenen Monaten hatte der Stadtrat dafür bereits Weichen gestellt und Mittel fest in den Haushalt für die Jahre 2018 und 2019 eingeplant.

Besonders freute sich Schulleiterin Kerstin Hensel, dass nun der Bau beginnen kann. „Wenn die Halle steht, werden die Tagesabläufe einfacher zu planen sein“, sagte sie. Denn bisher mussten die Wege zur Sportstätte am Freibad im Stundenplan mit berücksichtigt werden. Mit dem Standort der Zweifelderhalle auf dem Gelände des Schulkomplexes erübrige sich diese Planung.

Von Julia Tonne

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