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Borna Jugendforum mit erfolgreicher Premiere
Region Borna Jugendforum mit erfolgreicher Premiere
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18:42 28.08.2018
Mit Zelt und wasserfester Technik trotzten die Open-Air-Kinobesucher dem Regen. Quelle: Maria Dießner
Böhlen

Ausgerechnet am Freitag regnete es aus allen Kannen. Ausgerechnet an dem Tag, an dem das neue Jugendforum Böhlen sein erstes Projekt umgesetzt hat: ein Open-Air-Kino-Abend im Kulturpark. Dennoch sind die Jugendlichen zufrieden mit der Resonanz, rund 40 Böhlener waren gekommen, um den Film „Vielleicht lieber morgen“ unter freiem Himmel zu sehen. Oder vielmehr unter dem Zeltdach.

Alles im Vorfeld organisiert

Dem Kinoabend gingen in den vergangenen Wochen etliche Planungstage voraus, für das Jugendforum war es ein Premierenprojekt – um zu zeigen, dass junge Leute etwas bewirken und erreichen können. „Alles war im Vorfeld organisiert worden, aber das Wetter ist nun einmal nicht planbar“, sagt Maria Dießner, die einst selbst in einem Jugendparlament gewirkt hat und mittlerweile im Markkleeberger Stadtrat sitzt.

Ihr und ihrem Kollegen Marcus Stöver war es vor Monaten bereits gelungen, etliche Schüler für das Jugendforum zu begeistern. Und eben weil das Wetter nicht das macht, was man will, standen Zelte bereit und eine wasserfeste Technik, die vom Landesfilmdienst zur Verfügung gestellt wurde.

Bürgermeister ist beeindruckt

Unter den Besuchern fand sich auch Böhlens Bürgermeister Dietmar Berndt (parteilos). Der war sichtlich beeindruckt von dem Engagement der Jugendlichen. „Sie haben an alles gedacht, es gab selbst einen kleinen Imbiss“, lobte er. Dass sich die Jugendlichen so umtriebig zeigen, hatte er zwar gehofft, aber nicht unbedingt erwartet. „Es ist schön zu sehen, dass sie sich dermaßen engagieren.“ Vor allem aber lernten die Schüler durch das Jugendforum, „wie viel es braucht, um ein Ziel zu verfolgen und es auch umzusetzen“.

Gemeinsame Auswertung folgt

Laut Dießner gebe es in den kommenden Tagen mit den jungen Leuten noch einen gemeinsamen Termin, um das erste Projekt auszuwerten – „und zu gucken, wo nachgebessert werden kann“. Wobei der Abend, wie sie zugibt, wirklich erfolgreich war. Bis Ende des Jahres dann solle eine weitere Idee in Angriff genommen werden: möglicherweise ein Grillplatz für die Stadt. Außerdem stehe in den nächsten Wochen noch ein Besuch einer Stadtratssitzung an sowie ein Fachtag, bei dem Jugendforum, Bürgermeister und Stadträte ins Gespräch kommen sollen.

Finanziert wird das Jugendforum zunächst einmal für ein Jahr über das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“ des Freistaates Sachsen. Wie es ab Frühjahr nächsten Jahres weitergehen kann, steht laut Dießner und Berndt noch nicht fest. Beide hoffen aber darauf, dass die Förderung auch für ein zweites Jahr übernommen wird.

Von Julia Tonne

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