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Kämmerer: Groitzsch muss Elternbeiträge für Kindereinrichtungen erhöhen

Betriebskosten steigen Kämmerer: Groitzsch muss Elternbeiträge für Kindereinrichtungen erhöhen

Wenn es nach dem Kämmerer der Stadt Groitzsch, Steven Weizenmann, geht, muss der Stadtrat demnächst über höhere Elternbeiträge für Kindereinrichtungen diskutieren. „Die Betriebskosten sind gestiegen, und sie werden weiter steigen“, begründete er in der jüngsten Sitzung des Rates.

Die Betreuung der Groitzscher Sprösslinge in Kindereinrichtungen könnte für Eltern bald teurer werden.

Quelle: Claudia Carell

Groitzsch. Wenn es nach dem Kämmerer der Stadt Groitzsch, Steven Weizenmann, geht, muss der Stadtrat demnächst über höhere Elternbeiträge für Kindereinrichtungen diskutieren. „Die Betriebskosten sind gestiegen, und sie werden weiter steigen“, begründete er bei der jüngsten Sitzung des Stadtrates. Anteilig müssten die Eltern die monatlichen Betriebskosten (Personal- und Sachkosten) in Höhe von 20 bis 23 Prozent für die Krippe und 20 bis 30 Prozent für den Kindergarten zahlen.

Derzeit schlägt ein Krippenplatz mit 160 Euro (bei einer Neun-Stunden-Betreuung) für die Eltern zu Buche, gehe man allerdings von dem minimalen Anteil an den Betriebskosten, also 20 Prozent, aus, läge der Beitrag für die Erziehungsberechtigten bei 167 Euro pro Monat. Auch bei der Betreuung in Kindergärten sieht es nicht anders aus. Tatsächlich zahlen Eltern hierfür 90 Euro im Monat, das Minimum würde bei 91 und das Maximum bei 125 Euro liegen. Für den Hort ergibt sich ein ähnliches Bild. Eltern zahlen derzeit 55 Euro im Monat (bei einer sechs-Stunden-Betreuung), minimal wären es 45, maximal 68 Euro.

„Wenn die Betriebskosten steigen, müssen wir als Stadt tätig werden, heißt, die Beiträge anpassen“, machte Weizenmann deutlich. Und die Kosten werden steigen, „schon alleine weil sich der Personalschlüssel ändert“, erklärte der Kämmerer. So solle sich die Stadtverwaltung wenigstens an den jeweiligen Durchschnittswerten orientieren. Und die lägen eben höher als die tatsächlich gezahlten Beiträge. „Wir müssen wohl an der Preisschraube drehen.“

Die Frage aus dem Stadtratsrund, ob denn zugleich auch die Landeszuschüsse steigen würden, konnte Weizenmann mit Ja beantworten. Die Erhöhung der Betriebskosten würde nicht allein auf die Eltern abgewälzt werden. Zudem seien die Kosten für Eltern in Groitzsch im Vergleich zu anderen Städten deutlich niedriger. So würde ein Kindergartenplatz in Borna 175 Euro kosten, eine Krippenbetreuung 115 Euro.

Eine Vorberatung zu den Elternbeiträgen werde es laut Weizenmann in der zuständigen Arbeitsgruppe geben. Möglicherweise werde das Thema anschließend in den Ausschüssen diskutiert. Der Kämmerer hofft, dass ein entsprechender Stadtratsbeschluss noch in diesem Jahr gefasst werden könne.

Von Julia Tonne

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