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Borna Kahnsdorf feiert Feuerwehr- und Parkfest
Region Borna Kahnsdorf feiert Feuerwehr- und Parkfest
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17:07 13.08.2017
Feuerwehrchef Jürgen Günther (l.) und Bürgermeister Thomas Hellriegel sehen sich die neueste Generation der Löschfahrzeuge an. Quelle: Gislinde Redepenning
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Neukieritzsch/Kahnsdorf

In Kahnsdorf wird gern gefeiert. Einer der alljährlichen Höhepunkte ist das Feuerwehr- und Parkfest, das drei Tage lang zu musikalischen Vergnügungen, kulinarischen Schmankerln und Kirmestreiben einlädt. Zum Auftakt standen am Freitag ein Fackelumzug mit den Groitzscher Spielleuten und ein Lagerfeuer auf dem Programm. „Das kam, den Witterungsbedingungen entsprechend, sehr gut an“, sagte Jürgen Günther, Chef der Freiwilligen Feuerwehr Kahnsdorf. „Abends im Festzelt war die Stimmung locker und gut.“ Bis in die frühen Morgenstunden wurde zu flotten Hits und populären Evergreens getanzt.

Feuerwehrchef Jürgen Günther (l.) und Bürgermeister Thomas Hellriegel sehen sich die neueste Generation der Löschfahrzeuge an Quelle: Bert Endruszeit

Die Nacht war für die vielen Helfer rund um die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr kurz. Es galt, frühzeitig wieder aufzustehen und aufzuräumen. „Alleine würden wir alles gar nicht schaffen. Bei unserem Fest ist das ganze Dorf involviert“, betonte Angelika Fischer, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit.

Als die Neukieritzscher Sportschützen das bunte Treiben am Sonnabend mit lauten Böllerschüssen eröffneten, tummelten sich längst wieder Besucher auf dem Festplatz. Ehrenpräsident Hans Körbel hatte die Kommandos an die Schützen um den Vereinsvorsitzenden Matthias Gräfe gegeben. Der Neukieritzscher Bürgermeister Thomas Hellriegel (CDU) begrüßte anschließend die mit Kind und Kegel angereisten Besucher „zur zweiten Runde des Festtreibens“. Die lange Tradition mit der 24. Auflage zu schaffen, sei nur dank vieler ehrenamtlicher, engagierter Helfer möglich. Er freue sich auf das Jubiläum im nächsten Jahr.

Kulinarisch blieben keine Wünsche offen. Neben Deftigem vom Grill und leckeren Kuchen war der Ausschank an der langen Theke im Festzelt allen Anstürmen gewachsen. Allein im Kahnsdorfer Kuchenbüdchen gingen jeden Tag zwölf Bleche und literweise Kaffee über die Theke. Begehrt waren die Tombola-Lose, warteten doch reihenweise attraktive Preise auf glückliche Gewinner.

Etwas abseits des Rummels lockten die imposanten Löschfahrzeuge neuerer und älterer Generation zum Anschauen und Anfassen.

Krönender Abschluss war das Höhenfeuerwerk am Abend. Eine knappe halbe Stunde lang erleuchteten Sterne und Raketen den Nachthimmel. „Das ist einfach toll, da kommen unsere Nachbarn nicht mit“, stellten die Verantwortlichen stolz fest. Gern gesehene Gäste waren wieder die Owener aus der baden-württembergischen Partnergemeinde, obwohl die den Kahnsdorfern im Laufe der Zeit schon drei Frauen weggeheiratet haben.

Wie eine Rakete schnellte auch die Begeisterung, nicht nur bei den Damen in der Zuhörerschaft, in die Höhe. Schließlich wurde Schlagerstar G. G. Anderson am Sonntag erwartet. Der Publikumsliebling begann seine musikalische Laufbahn einst 1964 als Bandmitglied bei den „Rackets“.

Von Gislinde Redepenning

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