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Borna Kanalbau geht im Ortsteil Oderwitz weiter
Region Borna Kanalbau geht im Ortsteil Oderwitz weiter
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18:00 09.06.2018
Der nächste Abschnitt beim Kanalbau in Elstertrebnitz steht an, diesmal im Ortsteil Oderwitz. In der Vergangenheit wurde unter anderem in Greitschütz gebaut. Quelle: Mathias Bierende
Elstertrebnitz

Zweieinhalb Jahre bleiben Elstertrebnitz noch, das Abwasserbeseitigungskonzept abschließend zu realisieren. Bis dahin soll das Gemeindegebiet komplett über die öffentliche Kanalisation an die zentrale Kläranlage in Kleindalzig (Stadt Zwenkau) angeschlossen sein. Für 2018 steht der Abschnitt 7.1 im Ortsteil Oderwitz im Plan für Kommune und Abwasserzweckverband „Weiße Elster“ (AZV).

Nächster Baustart steht bevor

Das Gesamtprojekt in dem Bereich einschließlich der neuen Trinkwasserleitung im Auftrag des Zweckverbandes Wasser/Abwasser Bornaer Land (ZBL) und des Straßenbaus schlägt derzeit mit rund 409 000 Euro zu Buche, informiert Bürgermeister David Zühlke (CDU). Es soll in Kürze losgehen.

Koordiniert wird das Vorhaben wieder vom Groitzscher Ingenieurbüro R & H Umwelt. Laut Projektleiterin Doris Käseberg werden in Verantwortung der Gemeinde etwa 210 Meter Schmutzwasserkanal, sechs Schächte aus Stahlbeton, ein gutes Dutzend Grundstücksanschlüsse sowie rund 35 Meter Regenwasserkanal geschaffen. Für den AZV entstehen etwa 320 Meter Schmutzwasserdruckleitung und eine Pumpstation.

Bauen bei beengten Platzverhältnissen

Und schließlich wird der Zweckverband Wasser/Abwasser Bornaer Land (ZBL) die circa 85 Meter Trinkwasserleitung zwischen den Hausnummern G 12 bis G 33 auswechseln und ein halbes Dutzend Hausanschlussleitungen umbinden, teilt Käseberg mit. Aufgrund der Straßenbreite und bereits verlegter Versorgungsmedien (Strom, Gas, Telekommunikation) sei mit recht beengten Platzverhältnissen zu rechnen.

Den Hauptanteil der Arbeiten übernimmt die Firma Straßen- und Tiefbau Eilenburg, die schon die Kanalabschnitte in den Jahren 2016 und 2017 sowie die Erschließung des Wohngebietes „Elstertrebnitz I“ realisiert hatte. Sie erhielt den Zuschlag für ihr Angebot von 332 000 Euro. In diese Kosten teilen sich Gemeinde (184 000 Euro) und AZV (149 000 Euro). Der teuerste der vier Bewerber hatte fast 640 000 Euro aufgerufen. Außerdem kommen auf den ZBL Ausgaben in Höhe von gut 77 000 Euro zu.

Von Olaf Krenz

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