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Katzen verschwinden - Tierfänger?

Katzen verschwinden - Tierfänger?

Elke Bernhardt ist traurig. Ihr Kater Mucki ist verschwunden. Vor allem aber ist die Elstertrebnitzerin verärgert. Weil sie sicher ist, dass der Liebling der Enkel Tierfängern zum Opfer gefallen ist.

Elstertrebnitz/Pegau. "Es sind in den letzten Wochen noch andere Katzen in der Nachbarschaft verschwunden. Sieben sind es inzwischen allein im E-Dorf", weiß die 53-Jährige. Auch an Einkaufsmärkten in Pegau habe sie Kärtchen mit vermissten Katzen gesehen.

Natürlich streunen die Tiere draußen herum. "Aber die kastrierten Katzen kommen doch eigentlich wieder zurück. Unsere auf unerklärliche Weise nicht", sagt die ehemalige Gemeindeschwester.

Wobei: So unerklärlich sei die Sache für sie inzwischen nicht mehr. "Ich denke, dass das gezielt gemacht wurde. Die wurden weggefangen." Als sie sich im Internet über mögliche Gründe informiert habe, "sind mir fast die Augen rausgefallen". Wegen der Felle und als Versuchstiere würden Katzen gejagt. "Was mich am meisten stört, ist, dass die Tiere wahrscheinlich gequält werden." Was schon beim Fangen passieren könne. "Einige Katzen hatten Verletzungen an den Hinterbeinen, aber ohne Bissspuren", hat Bernhardt gesehen. Was die schlimme Vermutung unterstützt, es mit Tierfängern zu tun zu haben: Die Elstertrebnitzerin hat bereits eine tote Katze ohne Fell am Straßenrand gefunden. "Ich finde das ganz schrecklich", sagt sie bedrückt.

Die Tiere seien doch in die Haushalte integriert. "Wie ein Familienmitglied. Meinen schwarz-weißen Mucki hatte ich fünf Jahre. Die Enkel lieben ihn. Wenn ich verreist bin, habe ich ihn eine Pension gegeben, nicht einfach draußen gelassen." Andere haben sonst vielleicht niemanden als das Haustier. "Da wiegt der Verlust noch viel schwerer." Deshalb wolle sie die Bürger aufmerksam machen und auffordern, mehr in ihrer Umgebung aufpassen, wenn dort unbekannte, ungewöhnliche Autos unterwegs sind.

Inzwischen hat Elke Bernhardt Anzeige bei der Polizei erstattet. Auch mit dem Tierarzt nahm sie schon Kontakt auf.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.02.2014
Olaf Krenz

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