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Kaum Wohnungsbau in Grimma und Wurzen – in Rötha und Bad Lausick deutlich mehr Vorhaben

Studie Kaum Wohnungsbau in Grimma und Wurzen – in Rötha und Bad Lausick deutlich mehr Vorhaben

In Grimma und Wurzen scheint der Bedarf an neuen Wohnungen am geringsten im Landkreis Leipzig zu sein. So jedenfalls lassen sich die Zahlen lesen, die das Unternehmen Nexiga GmbH jetzt veröffentlicht hat.

Die Intensität ist unterschiedlich, doch nahezu überall im Landkreis wird gebaut. Wie hier an diesem Haus in Niedergräfenhain bei Geithain.

Quelle: Andreas Döring

Borna/Grimma. Aus einer bundesweiten Analyse geht danach hervor, dass im Jahr 2014 in den beiden Städten wie auch in Kitzscher auf 1000 vorhandene Wohnungen weniger als 2,2 neue Wohnungen entstanden. Demnach sind in Grimma und Wurzen die Welt in Ordnung und die Wohnungsfrage im Prinzip gelöst. Allerdings lassen sich die Zahlen auch anders deuten. Neue Wohnungen werden kaum benötigt, weil es kaum Zuzug gibt. Eine Frage der Interpretation, wie Kathrin Hamann, für die Öffentlichkeitsarbeit von Nexiga zuständig, zu verstehen gibt. Das Unternehmen liefere nur die Fakten auf Basis der Daten des Statistischen Bundesamtes.

Auch in Bennewitz, Machern und Borsdorf sowie Borna, Regis-Breitingen und Böhlen werden in Bezug auf 1000 vorhandenen Wohnungen vergleichsweise wenig neue Wohnungen errichtet: Im Jahr 2014 waren es durchschnittlich 4,4. Das gilt ebenso für Kommunen wie Groitzsch, Pegau und Belgershain. Dagegen wurden in Naunhof, Bad Lausick und Neukieritzsch, aber auch in Espenhain, Rötha und Markkleeberg immerhin 12,4 neue Wohnungen je 1000 bestehende gebaut. In Großpösna und Zwenkau waren es sogar 28.

Bedarf in großstadtnahen Kommunen größer

Immerhin fällt auf, dass in großstadtnahen Kommunen wie Naunhof, Großpösna und Markkleeberg der Bedarf an neuen Wohnungen größer ist. „Der Wohnungsneubau könnte aber auch politische Gründe haben“, sagt Nexiga-Frau Hamann, ohne sich festlegen zu wollen. Denkbar seien zudem demografische Entwicklungen, wie sie andernorts Folgen für den örtlichen Wohnungsmarkt haben. So würden in ländlichen Regionen im Norden und Westen Deutschlands ebenso wie im Umfeld von Städten wie Hamburg, Berlin und München nennenswerte Zuwächse an neuen Wohnungen verzeichnet, was sich an deren Verhältnis zu den vorhandenen Wohnungen ablesen lässt. Das gelte auch für Ober- und Niederbayern sowie Schwaben. In den Großstädten werden weniger neue Wohnungen gebaut, weil es an preiswertem Bauland mangle. Es gebe aber einen Zusammenhang von Arbeit, Einkommen und Wachstum und damit auch dem Neubau von Wohnungen.

Die Firma Nexiga gibt es seit 33 Jahren. Sie war als Daten-GmbH in Bonn gegründet worden und versteht sich als Dienstleister für Geomarketing.

Von Nikos Natsidis

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