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Borna Kein Durchkommen für Fußgänger an der Forststraße
Region Borna Kein Durchkommen für Fußgänger an der Forststraße
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19:01 04.06.2018
Für weitere Monate gibt es eine solche Durchfahrt unter der Bahnbrücke in der Forststraße von Regis-Breitingen nicht. Das Bauwerk soll Ersatz erhalten. Quelle: Olaf Krenz
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Regis-Breitingen

Beschwerden von Anwohnern der Forststraße sind zu­letzt verstärkt im Rathaus von Regis-Breitingen eingegangen. Der Ärger um die Sperrung unter der Bahnbrücke ist der Grund dafür, sagte Bürgermeister Wolfram Lenk (Die Linke). Immerhin wird an der Fahrbahn dort schon seit vielen Monaten gebaut, sodass die Durchfahrt zu der Kippenstraße und damit auf kürzestem Weg nach Ramsdorf und Lucka bereits über lange Zeit nicht gestattet ist. Die Umleitung geht über Deutzen. Derzeit gibt es selbst für Fußgänger kein Durchkommen mehr, so Lenk weiter.

Bahn baut neue Brücke

Aktuell ist,wie berichtet, die Deutsche Bahn für die Arbeiten verantwortlich. Sie will dort eine neue Brücke errichten. Jetzt laufen die Vorbereitungen: Platz schaffen an der Böschung, Spundwände einziehen. Hilfskonstruktionen aufbauen... Das Bauwerk soll dann im Herbst an die Stelle des bisherigen, noch abzureißenden Vorgängers geschoben werden.

Schriftliche Information hat nicht geklappt

Laut Bürgermeister war mit der Baufirma abgesprochen, dass alle Haushalte und Unternehmen in der Nachbarschaft schriftlich zum Ablauf in­formiert werden. Das habe nicht ge­klappt. Zudem habe die Stadtverwaltung diese Informationen ebenfalls nicht erhalten. Vor allem gebe es Frust, dass die Sperrung nicht mal zu Fuß zu überwinden ist. Doch nun werde an einer Änderung gearbeitet, so Lenk. Von einem Steg sei die Rede. Verantwortliche der Bahn wurden in Regis erwartet.

Aussichten für Verbesserung eher schlecht

Nach deren Besuch sind die Aussichten eher schlechter, sagte am Montag Uwe Zetzsche. Es wurde auf eine Arbeitsschutz-Prüfung des Vorschlags sowie das Erfordernis eines Sicherheitspostens hingewiesen, so der Rathausmitarbeiter für Bauverwaltung weiter. Die erste Idee, eine Rampe an der Unterführung der Bahnstation zu bauen, sei bereits abgelehnt worden – zu steil, habe es geheißen.

Eine Durchfahrt werde bis ins nächste Jahr nicht möglich sein. In Kürze werde auf rund 60 Meter Länge der Boden einen Meter tief ausgehoben, so Zetzsche.

Von Olaf Krenz

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