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Kinder proben im Kulturpark Deutzen Drahtseil-Akt

Ferienangebot Kinder proben im Kulturpark Deutzen Drahtseil-Akt

Paddeltouren und Lagerfeuerromantik füllen die Tage im Feriencamp von Deutzen. Die Anlage gleicht einer Zeltstadt, in der 18 Kids derzeit ihre Freizeit verbringen. Bogenschießen, Akrobatik auf dem Seil und Theaterspiel rangieren in der Gunst der Mädchen und Jungen ganz oben. Während die Tage aktiv gestaltet werden, bleiben Computer und Handy aus.

Wacklige Angelegenheit – der Akt auf dem Seil.

Quelle: René Beuckert

Deutzen. Eine Zeltstadt verwandelt den Kulturpark Deutzen in einen Abenteuerspielplatz für Kids. Bei abwechslungsreichen Spielen, sportlichen Aktivitäten und abendlicher Lagerfeuerromantik verbringen Jungen und Mädchen ihre Ferien. Das Areal wird in mehreren Durchgängen genutzt, einmal vom Deutzener Kulturpark als Ferienangebot, zum anderen haben Kinder des Leipziger „CityCamp“ hier Quartier bezogen.

Für Gerd Thielicke von Leipziger Verein City Kids ist die Nutzung des Kulturparks eine Premiere. Der Verein entschied sich für das Gelände, weil es gute Möglichkeiten zur Kinderferiengestaltung bietet. „Wir verfügen zwar über ein eigenes Gelände, doch Ferienaktivitäten mit Übernachtung sind dort leider nicht möglich. So sind wir nach Deutzen ausgewichen und haben es nicht bereut“, so Thielicke. Besonders die nahe Bademöglichkeit würden von den Ferienkindern sehr geschätzt. „Aber echte Abenteuer-Atmosphäre kommt erst bei den Bootstouren auf.“ Ferienkind Benjamin Schmied sagte, ihm habe besonders der Bau eines Katamaran viel Spaß bereitet. „Wir haben zwei Kanadier mit Stricken so zusammengebunden, dass daraus ein Katamaran entstanden ist.“ Vor allem gefalle ihm das Zusammenspiel mit den anderen Kindern.

Auch im Camp selbst werden viele Aktionen organisiert. Sie reichen vom Bogenschießen über den Drahtseilakt bis zum kreativen Gestalten. Heinrich Mayer hat sich auf Pfeil und Bogen konzentriert und dabei schon mehrfach ins Schwarze getroffen. Auch die Bootsfahrten auf dem See möchte er nicht missen. „Wenn wir gemeinsam etwas unternehmen, vergeht die Zeit wie im Fluge“, stellt Heinrich fest.

Betreuer des Deutzener Feriencamps Sebastian Vierke ist von der regen Teilnahme, mit 18 Ferienkindern im aktuellen Durchgang, überrascht. „Den Mädchen und Jungen wird hier eine Plattform geboten, bei der sie neben den allgemeinen zwischenmenschlichen Regeln keinerlei Zwängen unterworfen sind. Das hilft ihnen, sich selbst zu erleben, zumal sie auf elektronische Kommunikationsmöglichkeiten wie Handy verzichten müssen“, hebt er hervor. Das schaffe Spielraum für eigene Ideen, die sie beispielsweise beim Basteln und Gestalten realisieren können, meint Vierke.

Als eine Besonderheit hebt er noch die von den Kindern in Szene gesetzte Talenteshow hervor. „Die Ferienkinder haben tatsächlich aus eigenem Antrieb heraus aus einem einfachen Rollenspiel ein kleines Theaterstück inszeniert.“ Bei der Ideenfindung und Auflistung der Requisiten überraschen ihn sogar Siebenjährige, die an die Beleuchtung denken. „Wenn den Kindern der Raum für Kreativität eingeräumt wird, wachsen sie oft über sich selbst hinaus“, stellt Sebastian Vierke fest.

Sollten die Kinder es wünschen, so gehört Kochen in eigener Regie zum Feriencamp dazu. Dann sitzen sie in kleinen Gruppen zusammen, schnippeln Gemüse und zaubern gemeinsam eine schmackhafte Mahlzeit. Lagerfeuerromantik am Abend spricht die Kinder genauso an wie das Erschließen individueller Erlebniswelten am Tag. Gerd Thielicke vom Leipziger Verein verweist auf Freiräume, die von den Mädchen und Jungen rege genutzt würden. So seien sie mit ihren Booten nicht nur auf den umliegenden Seen wie dem Speicherbecken Witznitz, sondern entschlossen sich zu einer Flusstour über die Pleiße. Auf einem Fluss zu fahren sei anders als die Paddelei auf dem See, hätten die Kinder schnell festgestellt, hat Vierke bemerkt. Denn an manchen Stellen wäre das Wasser recht flach und stelle an die Bootsbesatzung ungeahnte Anforderungen.

Von René Beuckert

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