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Borna Kinder taufen das Großdeubener Feuerwehrauto Rosalie
Region Borna Kinder taufen das Großdeubener Feuerwehrauto Rosalie
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15:12 18.06.2017
Die alten Schulfotos finden in Großdeuben interessierte Betrachter. Quelle: René Beuckert
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Böhlen/Großdeuben

Die 1000-jährige Geschichte von Großdeuben war Anlass für ein zünftiges Fest am Wochenende. Auf etwas weniger Jahre hingegen blickt das Schulgebäude im Ort zurück, das sein 110-jähriges Bestehen feiern konnte. Mittlerweile befindet sich darin das Gymnasium „Lernwelten“.

Am Sonnabendnachmittag, vor Beginn der 1000-Jahr-Feier, öffnete die Schule für Besucher ihre Pforten. Dabei folgten nicht nur die Eltern und deren Kinder, die das Gymnasium besuchen, der Einladung. Auch ehemalige Schüler nutzten die Gelegenheit zu einer Stippvisite. Daher war das Gedränge in den Gängen groß, wo Fotos einzelner Schulklassen die Wände zierten. Wollten doch die Ehemaligen in der Begegnung mit den Klassenkameraden von einst ein Stück Geschichte aufleben lassen. Kathleen Weißmann schaute sich einige der Fotos genau an. „Hier bin ich auch zu sehen“, stellte sie erfreut fest. 1986 ist sie eingeschult worden. „Ich hatte eine schöne Schulzeit und bin gern in diese Schule gegangen.“ Sie bedauert, dass die heutigen Schüler nicht bis zum Erreichen ihres Schulzieles in ein- und dieselbe Schule gehen und mitunter lange Fahrzeiten in Kauf nehmen müssen.

Die pädagogische Leiterin Aline Pohl zeigte sich erfreut über die große Besucherresonanz. „Das Schuljubiläum ist eine gute Gelegenheit, unser Gymnasium einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Besonders interessant finde ich die Begegnungen ehemaliger Schüler. Seit der Eröffnung unseres Gymnasiums hat sich das Haus weiter entwickelt, indem weitere Klassenräume entstanden sind.“

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der 1000-Jahr-Feier des Böhlener Ortsteils. Vereine, Feuerwehr, Schule und Kindergarten hatten sich auf das Ereignis vorbereitet. Wehrleiter Bert Knappe von der Feuerwehr verwies auf die Angebote der Brandschützer: eine Technikschau und einen Löschangriff für die Jüngsten. „Ein besonderer Höhepunkt ist die Namensgebung des Feuerwehrfahrzeuges, das die Kinder auf den Namen Rosalie getauft haben“, so Knappe weiter.

In unmittelbarer Nachbarschaft hatten die Karnevalisten ihren Stand aufgebaut. „Wir geben den Festbesuchern Einblicke in unser Vereinsleben. Insbesondere steht heute die Historie unseres Vereins im Vordergrund“, verrät Anne Katrin Knappe.

Der Kuchenbasar übertraf alle Erwartungen. Etwa 80 Kuchen, die die Eltern der Kindergartenkinder gebacken hatten, warteten zur besten Kaffeezeit auf die Besucher. Doch nicht nur Backwaren lockte viele Besucher an, auch die Darbietungen der Kindergartenkinder zogen die Blicke auf sich. „Mit der Zeitreise ins Mittelalter gestalten die Kinder ein Bühnenprogramm. Auch die Kostüme sind in der Kindereinrichtung von einer Erzieherin geschneidert worden. Die Kulisse haben die Eltern aufgebaut“, erläuterte Anke Levecke.

Von René Beuckert

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