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Kinder- und Jugendparlament in Borna: Wahlbeteiligung steigt um fünf Prozent

568 Schüler wählen 15 Mitglieder Kinder- und Jugendparlament in Borna: Wahlbeteiligung steigt um fünf Prozent

Mit dieser Wahlbeteiligung hatte Jugendreferent Inya-Tinko Rabold nicht gerechnet. 568 von insgesamt 1969 wahlberechtigten Schülern aus Borna haben ihre Stimmen für die Zusammensetzung des neuen Kinder- und Jugendparlaments abgegeben. Schon die Kandidatenliste war umfangreich. 30 Schüler hatten sich zur Wahl gestellt.

In die Alte Wache über der Tourismusinformation ziehen jetzt die neuen Mitglieder des Kinder- und Jugendparlaments Borna ein. Sieben „alte“ Nachwuchspolitiker gehören auch zum neuen Gremium.

Quelle: Nicole Rathge-Scholz

Borna. Mit der Wahlbeteiligung hatte Jugendreferent Inya-Tinko Rabold nicht gerechnet. 568 von insgesamt 1969 wahlberechtigten Schülern aus Borna haben ihre Stimmen für die Zusammensetzung des neuen Kinder- und Jugendparlaments (KiJuPa) in der vergangenen Woche abgegeben. Das entspricht einer Beteiligung von 28,85 Prozent. „Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis“, betont Rabold, der in den letzten Tagen an allen Schulen mit seinem Wahlmobil unterwegs war.

Einen Zuwachs bei der Wahlbeteiligung gab es an allen Standorten. Allein an den Grundschulen wählten 43 Kinder (sie wurden bei der letzten Wahl 2014 nicht erfasst), an der Dinter-Oberschule 144 Jugendliche (das entspricht einer Steigerung im Vergleich zu 2014 von rund zwei Prozent) und am Gymnasium Am Breiten Teich 368 Schüler. Hier stieg die Zahl der Stimmen-Abgaben im Vergleich zur letzten Wahl sogar um mehr als drei Prozent. Macht ein Gesamt-Plus bei der Wahlbeteiligung von 5,23 Prozent. „Und damit habe ich nicht gerechnet“, so Rabold weiter. Mit 30 Schülern und Studenten aus Borna war die Kandidaten-Liste schon deutlich länger als in den vergangenen Jahren. 15 sind nun gewählt und müssen in den nächsten Tagen ihre Wahl bestätigen.

Sieben von acht angetretenen KiJuPa-Mitgliedern haben erneut den Einzug in das Gremium geschafft. Ganz neu kommt Philipp Berger in das Parlament. Er trat zum ersten Mal an und gewann aus dem Stand 249 Stimmen – und damit die meisten. Rabold begründet das mit dessen Engagement für das Flüchtlings-Willkommens-Fest, das der junge Mann mit organisiert hatte. Mit 124 Stimmen landete Carlo Hohnstedter, der gerade erst zu einem politischen Planspiel in Berlin war, sozusagen auf Platz zwei, Marnie Illing konnte 122 Stimmen für sich gewinnen. Unter den 15 Nachwuchspolitikern ist auch Jonas Lawrenz, der vom Schülerrat entsendet wurde. Der 16-jährige Zehntklässler vom Bornaer Gymnasium ist bereits seit einem Jahr bei den liberalen Schülern Vizelandeschef in Sachsen und will sich jetzt „vor der Haustür einmischen und die Interessen der Kinder und Jugendlichen in der Stadt vertreten“.

Von Julia Tonne

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